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Mit Kindern auf dem Walderlebnispfad

Niedergörsdorf Mit Kindern auf dem Walderlebnispfad

Nichts macht so schlau, wie die eigene Anschauung. Wenn sich zur Erkenntnis dann noch ausreichend Spaß gesellt, ist der Ausflug perfekt. Der Walderlebnispfad in Niedergörsdorf ist dafür wie geschaffen.

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Kinder entdecken den Walderlebnispfad.

Quelle: Kita

Niedergörsdorf. Wie viele Beine hat eine Spinne? Wie viele Punkte ein „Mariechenkäfer“? Und wie weit springt ein Hase? – Fragen wie diesen auf den Grund gehen kann man auf dem Niedergörsdorfer Walderlebnispfad. Die Mädchen und Jungen der Niedergörsdorfer Kita „Kinderland“ gehören zu dessen regelmäßigen Besuchern.

Auch wenn der vor vier Jahren gestaltete Lehrpfad„Wo sich Fuchs und Hase ,Gute Nacht’ sagen“ heißt, sind die Kinder hier am Tag unterwegs. Ein Mal pro Woche verbringen sie erlebnis- und erkenntnisreiche Stunden auf dem Gelände, das bis auf die frei gehaltenen Wege weitestgehend naturbelassen ist. „Auch am Tag können die Kinder hier nicht nur Insekten entdecken, sondern, wenn sie Glück haben und leise sind, manchmal auch einen Fuchs, einen Hasen oder ein Reh“, schildert Erzieherin Michaele Daut. „Das, was sie beobachtet haben, gibt dann für die nächsten paar Tage genügend Gesprächsstoff und Anregung für Spiele oder zum Malen.“

Eichenspinner verhinderte Eröffnung 2011

„Eigentlich wollten wir den Erlebnispfad schon 2011 eröffnen, aber da kam uns damals der Eichenprozessionsspinner dazwischen“, schildert Hauptamtsleiterin Andrea Schütze, der zusammen mit ihrem Mann Siegfried die Waldfläche samt des etwa zwei Kilometer langen Erkundungsweges gehört. Der Gedanke, Kindern die Augen zu öffnen für die Wunder der Natur, stand Pate, als sie die Idee mit dem Erlebnispfad hatten. Anregungen, was es dort zu sehen und zu tun geben sollte, holten sie sich bei Förster Steffen Krause, beim Seehausener Holzgestalter Thomas Rülicke, bei Gartengestalter Jörn Martin aus Marzahna und beim eigenen Wandeln auf ähnlichen Pfaden. „Man muss das Rad ja kein zweites Mal erfinden“, sagt Andrea Schütze, „wichtig ist, dass die Kinder was lernen und dabei auch noch ihren Spaß haben.“

„Spaß gibt es auf jeden Fall“, schildert Michaela Daut. Denn die insgesamt elf Stationen bieten eine gute Mischung aus Spiel, Spaß und Erkenntnis. An der Tierweitsprunganlage beispielsweise kann man nicht nur lernen, zu welch großen Sprüngen ein ausgewachsener Feldhase fähig ist, sondern ihm auch gleich nacheifern. Wer lieber balancieren will wie ein Eichhörnen, kann am umgelegten Holzstamm so lange üben, bis es klappt.

Eng, aber kuschelig ists im Nistkasten

Eng, aber kuschelig ists im Nistkasten.

Quelle: Kita

Nur die Zapfenzielwurfanlage ist ganz sicher nicht aus dem Tierreich abgeschaut, macht den jungen Waldschülern aber trotzdem immer wieder Spaß, wie deren Erzieherinnen schildern.

Buden bauen und Insekten beobachten

Sehr beliebt sind das Insektenbeobachten, das Pflanzenstudium mit Lupengläsern und das Buden bauen aus Holzstämmen, Schnur und Gräsern. Nach getaner Arbeit wird zusammen ein ordentliches Waldpicknick gehalten. Das Essen dazu liefert ein Caterer, denn die Waldfrüchte zu speisen gehört zu den Tabus.

Zu den Höhepunkten der Waldausflüge gehören die gemeinsamen Entdeckungsreisen mit dem Förster, der ab und zu vorbeischaut und die Kinder mit seinem Wissen über Pflanzen und Tiere immer wieder überrascht. Auch anderen Besuchern steht der Erlebnispfad offen. Den Schlüssel dazu gibt es in der Niedergörsdorfer Kita.

Kontakt:
Tel.  03 37 41/7 13 04.

Von Uwe Klemens

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