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Mit Kuchen und Musik

Soziales Mit Kuchen und Musik

Die Blasmusiker konnten in diesem Jahr nicht mehr dabei sein – aus Altersgründen. Trotzdem wurde das Sommerfest der Arbeiterwohlfahrt wieder ein Erfolg. Ein junger Ziehharmonika-Spieler unterhielt die Gäste, die auch Kuchen essen und sich den Blutzucker messen lassen konnten.

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Die 18 selbst gebackenen Kuchen und Torten fanden reißend Absatz.

Luckenwalde. Zum traditionellen Sommerfest der Arbeiterwohlfahrt (Awo) kamen auch in diesem Jahr wieder viele Besucher. Karin Sprenger, Vorsitzende des Awo-Ortsvereins Luckenwalde, begrüßte alle und bedankte sich zugleich bei den vielen fleißigen Helfern. Sie bedauerte aber, dass die Luckenwalder Blasmusiker nach 25 Jahren bei der Awo in diesem Jahr aus Alters- und gesundheitlichen Gründen nicht mehr zum Tanz aufspielen können: „Wir werden ja alle älter und wenn uns mal die Luft ausgeht, ist das zwar nicht schön, doch kein so großes Problem, als wenn es einen Bläser trifft“, sagte sie.

So sorgten „Die lustigen Beelitzer“ am Sonnabend für die musikalische Umrahmung. Zudem trat Manuel Meier mit seiner steirischen Harmonika auf. Der 21-Jährige aus Sellendorf bei Golßen steht seit der Einschulung auf der Bühne. Zu seinem Repertoire gehören alpenländische Musik und Schlager. Die steirische Harmonika spielt er seit sechs Jahren. „Das habe ich mir selbst beigebracht“, sagt Meier. In der Region ist er kein Unbekannter und so gab es bei seinem Auftritt auch viel Applaus, vor allem nach dem Titel „Aber dich gibt’s nur einmal für mich“.

Altenpflegerin Birgit Berger und Krankenschwester Karin Ott boten den Senioren an, Blutzucker und Blutdruck messen zu lassen. „Kommen Sie aber, bevor Sie mit dem Kuchenessen beginnen, ansonsten sind die Werte verfälscht“, klärte Karin Ott die Besucher auf. Der Luckenwalder Siegfried Tietz ließ sich nicht lange bitten. Nachdem er wusste, dass alles in Ordnung ist, schmeckte der Kuchen gleich noch einmal so gut. Insgesamt 18 Kuchen und Torten waren gebacken worden.

Von dem heftigen Wind ließen sich die Gäste übrigens nicht den Nachmittag verderben. Zwar flog mal ein Sonnenschirm durch die Gegend und das Plastegeschirr wedelte vom Tisch, doch das Essen schmeckte und beim Tanzen störten die kleinen Windböen auch nicht. Der SPD-Landtagsabgeordnete Erik Stohn bot den Besuchern an, mit ihm ins Gespräch zu kommen. Doch zuerst spendierte er den Musikern Bier. „Das ist ein guter Mann, der hat ein Herz für Musikanten“, stellte Bläser und Sänger Peter Kamenz fest.

Simone Lehmann und Ingrid Telschow hatten das ganze Jahr über fleißig gestrickt und boten Kleider, Hosen, Kissenbezüge und Babyausstattungen an. Die beiden Awo-Mitglieder stricken seit Jahren. Am Sonnabend ließen sie aber die Stricknadeln ruhen.

Hannelore Hoseit gefällt beim Awo-Sommerfest vor allem die familiäre Atmosphäre. „Jedes Jahr kann ich leider nicht teilnehmen, ich bin noch berufstätig. Ich freue mich aber auf den Ruhestand, dann mache ich auch bei den Radtouren und beim Seniorentanz mit“, sagte die Luckenwalderin.

Von Margrit Hahn

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