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Mit Lesewiese und Lernküche

Großbeeren Mit Lesewiese und Lernküche

Die Gemeinde Großbeeren sichert allen Schulanfängern mit Beginn des neuen Schuljahres einen Hortplatz in Großbeeren zu. Die Summe von zurzeit 280 Hortkindern zeigt aber, dass schon jetzt nach den Prognosezahlen für die nächsten fünf Jahre erneut Hortplätze fehlen.

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Der Hortneubau Großbeeren soll 290 Plätze haben.

Quelle: Jutta Abromeit

Grobeeren. Alle ABC-Schützen in Großbeeren, deren Eltern es wünschen, können mit Beginn des neuen Schuljahres ab 4. September in den Hort gehen. Das kann die Gemeinde nun zusichern, erklärte Bürgermeister Carl Ahlgrimm (CDU) zur letzten Sitzung des Gemeinderats vor der Sommerpause.

Wie in den zurückliegenden Jahren mehrfach berichtet, musste die Genehmigung für den bisherigen Hort „Großbärenkinder“ ständig verlängert und ständig auf mehr Plätze erweitert werden. Das ursprünglich für 144 Kinder gebaute Haus an der Bahnhofstraße beherbergt nachmittags inzwischen bis zu 266 Schulkinder. Und wie ebenfalls berichtet wird der Hortneubau direkt an der Otfried-Preußler-Schule wegen knapper Baukapazitäten nicht wie geplant zum Ferienende, sondern später fertig. Deshalb hatte Rathauschef Ahlgrimm den Start des neuen Hortes vorsorglich für nach den Herbstferien zum 6. November angekündigt.

Im derzeitigen Hort gibt es 193 weiterlaufende Verträge und 87 Anträge für Schulanfänger auf einen Hortplatz. „Die Differenz von 14 Plätzen konnte jedoch mit dem Nachweis freier Kapazitäten im Hort der Kita ,Sterntaler’ auf nunmehr sechs fehlende Plätze reduziert werden“, so Ahlgrimm vor den Gemeindevertretern. Für diese sechs Plätze hatte er einen Ausnahmeantrag im Bildungsministerium gestellt. Die Vorstellung war, so Ahlgrimm, dass in der Einrichtung „Sterntaler“ nach den Ferien die Lesewiese und die Lernküche sowie ein Raum der Schule zeitweilig als Hort genutzt werden. „Insbesondere für ältere Hortkinder, die neben der Mittagsverpflegung vor allem an der betreuten Hausaufgabenerledigung teilnehmen sollen, ergibt sich damit voraussichtlich die Möglichkeit, bereits ab Schuljahresbeginn nicht mehr in die Bahnhofstraße laufen zu müssen“, so der Bürgermeister.

Und Ahlgrimm erklärte, dass die Zahl der Plätze für den neuen Hort im Antrag der Betriebsgenehmigung jetzt auf 290 hochgeschraubt wurde; geplant waren 250. Die Steigerung sei möglich, wenn ein Teil der Mensa-Fläche in die Hortbetreuung einbezogen werde und sich so eine Kapazitätserweiterung vertreten lasse, erklärte Ahlgrimm. Die Summe von aktuell 280 Hortkindern zeige jedoch deutlich, dass schon jetzt nach den Prognosezahlen für die kommenden fünf Jahre erneut Hortplätze fehlen.

Von Jutta Abromeit

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