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Teltow-Fläming Mit Liebe zum Detail
Lokales Teltow-Fläming Mit Liebe zum Detail
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00:21 10.04.2018
Die Auftritte von Sandra Werners Schützlingen wirken immer wie professionelle Bühnenshows im Musical. Quelle: Isabelle Richter
Altes Lager

„Diese Geschichte ist wirklich sowas von fürs Herz, da kommen echte Frühlingsgefühle auf“, sagt Sandra Werner. Die Tanzleiterin der „Falkenberger Tanzmäuse“ und ehrenamtliche Choreografin der „Tanzkinder“ aus Altes Lager spricht vom Auftritt am Sonntag im Kulturzentrum „Das Haus“.

Um 15 Uhr präsentieren ihre Schützlinge dort das Ostermärchen „Eine kleine Hasengeschichte“ von dem bekannten deutschen Liedermacher Rolf Zuckowski.

Von der Gemeinde ausgezeichnet

Die Geschichte handelt von einem kleinen Häschen, welches sich vor lauter Trauer um seinen verstorbenen Großvater plötzlich krank fühlt – zu sehr vermisst es das traditionelle Ostereierbemalen mit ihm. Aber keine Angst: Am Ende wird natürlich alles wieder gut.

Die Tanzgruppen aus Falkenberg und Altes Lager treten am Sonntag erstmals gemeinsam in einem Programm auf.

Für ihr freiwilliges Engagement in Altes Lager wurde Sandra Werner bereits Ende vergangenen Jahres von der Gemeinde Niedergörsdorf ausgezeichnet. Denn die Auftritte der „Tanzkinder“ sind für Zuschauer jedes Mal etwas Besonderes und wirken zudem äußerst professionell.

Von der Tänzerin zur Trainerin

Kein Wunder, denn Sandra Werner tanzt selbst schon ihr ganzes Leben lang. „Im Ferienlager in der 2. oder 3. Klasse“, so die 45-Jährige, sei ihr Talent ganz schnell entdeckt worden. Seitdem ist Sandra Werner Mitglied bei den „Falkenberger Tanzmäusen“.

Neben ihrer langjährigen Erfahrung als aktive Darstellerin im Verein, ließ sie sich später sogar in Dresden zur Tanzleiterin ausbilden. Darüber hinaus ist sie auch noch als Vorsitzende des Vereins tätig.

Vor 13 Jahren zog es sie jedoch der Liebe wegen in den Niedergörsdorfer Ortsteil Altes Lager. Als ihr Sohn in die Schule kam und im Familienzentrum den Hort besuchte, gab es in der Einrichtung bereits eine Tanzgruppe.

„Erst sollte ich nur mal aushelfen, dann wurde es immer öfter und irgendwie ist die Sache dann an mir hängengeblieben“, berichtet Sandra Werner und lacht. Elf Jahre ist das inzwischen her.

Gut fürs Selbstbewusstsein

Bereut hat es die 45-Jährige nie, denn die Entwicklung der Kinder im Alter von vier bis 16 Jahren zu sehen, bereitet ihr unglaublich viel Freude. „Durch die Mischung von Schauspiel und Tanz gewinnen die Kinder an Selbstbewusstsein dazu. Die Veränderung ihrer Haltung und Ausstrahlung ist faszinierend“, erzählt sie.

Jeden Montag trainieren die Kinder in zwei Gruppen im Familienzentrum Altes Lager. Unterstützung bekommt Sandra Werner außerdem von zwei Müttern aus dem Ort.

Auch ihr Ehemann Stefan teilt ihre Leidenschaft. Er kümmert sich bei Auftritten um die Technik und schreibt sogar selbst Stücke für die Tanzgruppen seiner Frau.

Von Isabelle Richter

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