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Teltow-Fläming Mit Musik gegen die Frühjahrsmüdigkeit
Lokales Teltow-Fläming Mit Musik gegen die Frühjahrsmüdigkeit
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00:17 08.03.2017
Selbst die „TB-Session-Band“, die zu den Lokalmatadoren gehört, hatte es diesmal schwer, ihr Publikum von den Hockern zu reißen. Quelle: Uwe Klemens
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Jüterbog

Die Jüterboger Kneipennacht hatte am vergangenen Wochenende ihre 18. Auflage. Zehn Bands – zehn Kneipen – eine Nacht – und das alles für zehn Euro, war auch diesmal das Motto. Unzählige Grüppchen vergnügungswilliger Besucher, die von Kneipe zu Kneipe zogen, um der Musik zu lauschen und dabei das ein oder andere Getränk zu sich zu nehmen, belebten bis in die Morgenstunden die nächtlichen Straßen.

„Wie immer war es uns auch diesmal sehr wichtig, möglichst viele unterschiedliche Musikrichtungen dabei zu haben“, beschreibt „Bergschlösschen“-Betreiber Bruno Meier die Mühen, die die Vorbereitung eines solchen Veranstaltungsmarathons mit sich bringt. Zusammen mit seinen Gastronomen-Kollegen Betti Krähe, Frank Scharmann und Marcel Krüger hat Meier die Kneipennacht vor einigen Jahren in Eigenregie übernommen.

Mindestens 800 Gäste müssen es sein

Schon alleine damit es sich rechnet, muss die Qualität des Angebots stimmen. „Rund 800 bis 1000 Gäste müssen es sein, damit wir am Ende wenigstens mit plus/minus null rausgehen“, sagt Meier. Zu den größten Ausgabeposten gehören neben den Künstlerhonoraren die Abgaben für die Gema, die zwischen 500 und 600 Euro liegen.

Dazu kommen die Kosten für die in jeder Kneipe und jedem Shuttlebus für Ruhe sorgende Security-Leute, sowie für Werbung und die Bus-Unternehmen. „Wenn alles reibungslos läuft, ist die Kneipennacht eine Win-Win-Situation für alle Beteiligten. Wir Wirte haben nach der veranstaltungsarmen Winterpause endlich mal wieder ein volles Haus und bringen die vielleicht noch frühlingsmüden Kneipenbesucher wieder in Schwung“, so Meier.

Die Tanzlaune hielt sich in Grenzen

Doch so richtig in Schwung bringen ließ sich das Publikum diesmal nicht. Die Zahl der Tänzer auf den großen Tanzflächen im „Schmied“, im „Bergschlösschen“ oder in „Fränkis Tanzbar“ hielt sich in überschaubarer Größe. Die meisten Gäste genossen es, an den Seiten sitzend oder am Stehtisch miteinander zu schwatzen, lange nicht mehr gesehene Bekannte zu herzen und ab und an der Musik zu lauschen. In den Kneipen, wo von vorneherein kaum Platz zum Tanzen war, hätte die Musik auch gut und gerne vom Band kommen dürfen. Hut ab vor den Musikern, die dennoch mit viel Lust am Spielen und Improvisieren Handgemachtes boten.

Zum ersten Mal in der Jüterboger Kneipennacht-Geschichte war die Feuerwehr in Mannschaftsstärke vertreten. Gelöscht wurde ausschließlich der Durst der Kameraden, gleichzeitig achteten sie darauf, dass ihr Kamerad Patrick Saackel seinen Junggesellenabschied vorschriftsmäßig absolvierte. In Sträflingskleidung und Fußfesselbeschwert stellte sich der angehende Ehemann im „Bergschlösschen“ gar ans Mikrofon, was Musiker und Zuhörer gleichermaßen amüsierte. Wo es besonders klemmte, half Frontmann Jürgen mit Text aus und verdrehte die Augen, als wenn er sagen wollte: Zum Glück muss ich dich nicht heiraten. Dann endlich übernahm die Band.

Bis früh um zwei ging es in den meisten Kneipen. Als die letzten Gäste „Fränkis Tanzbar“ räumten, graute es bereits.

Von Uwe Klemens

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