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Teltow-Fläming Mit Undercut auf Trophäen-Jagd
Lokales Teltow-Fläming Mit Undercut auf Trophäen-Jagd
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11:25 16.10.2016
Top-Stylistin Ute Gartner (l.) mit ihrem Model, dem sie einen modernen Kurzhaarschnitt verpasste. Quelle: Privat
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Luckenhwalde

Friseurmeisterin Ute Gaertner ist seit 16 Jahren in Luckenwalde tätig. 20 nationale und internationale Erfolge hat sie bisher erzielt und stellte damit ihre Handwerkskunst unter Beweis. Jetzt ist sie für den German Hairdressing Award 2017 in der Kategorie „Damen Nord“ nominiert. Sie ist bisher die einzige Vertreterin aus dem Land Brandenburg, die jemals nominiert wurde. Allein dass bringt schon einiges an Prestige mit sich.

Die Entscheidung fällt im nächsten Jahr

Im kommenden Jahr wird entschieden, wer mit der begehrten Trophäe ausgezeichnet wird. „Das war im Vorfeld ein ziemlicher Aufwand, den man dafür betreibt“, sagt sie, denn im Grunde genommen wird die Arbeit in ihrer Gesamtheit bewertet. Alles muss stimmen. Das beginnt mit der Suche nach einem passenden Modell, geht über den perfekten Haarschnitt samt Färbung sowie Make-up und Outfit und endet beim Modefotograf, der das Modell ins rechte Licht rücken muss.

Normalerweise sucht sich der Friseur das Model aus und bespricht vorher, welcher Schnitt und welche Farbe zum Typ passen. Jedoch hatte die Agentur kurzfristig das gebuchte Model zur Fashion Week nach Berlin beordert. „So kannte ich das Model vorher nicht und musste schnell improvisieren, denn der Fotograf war ja gebucht“, erzählt die Friseurmeisterin. Ute Gartner entschied sich für den Pariser Chic.

Immer wissen, was Trend ist

Ihrer Ansicht nach müssen Friseure immer wissen, was kommt, und dem Trends eine Nasenlänge voraus sein. Deshalb schaut die Luckenwalderin, was es bei Modemessen oder in den sozialen Netzwerken Neues gibt. Am besten macht es sich, wenn man das Model besonders originell in Szene setzt oder gar das Styling verändert. „Speziell für dieses Modell habe ich mich für einen Undercut entschieden und diesen Kurhaarschnitt mit Titanium-Blond veredelt“, erklärt die Top-Stylistin. Der Berliner Fotograf mit dem sie seit 2007 zusammenarbeitet, ist in der Branche nicht unbekannt und hat auch schon Aufträge für Lagerfeld und Porsche übernommen.

Für den German Hairdressing Award konnte jeder Teilnehmer vier Fotos einreichen. Für die Fotos werden entsprechende Posen, das Styling, das Licht und die Art der Fotos mit dem Fotografen abgestimmt. Eine unabhängige Jury muss insgesamt 5000 Fotos in verschiedenen Kategorien bewerten. „Unter zig Tausenden nominiert zu werden, ist schon Klasse“, fügt Ute Gaertner hinzu. Die Nominierung ist für sie jedes Mal wieder interessant, schon allein weil sie dort alle Größen der Branche trifft. Bewertungskriterien für die Nominierung waren nicht nur die Qualität der Frisur, sondern auch das „Gesamtkunstwerk“.

Kreativität und Liebe zum Beruf

Beim German Hairdressing Award zeigt sich die Kreativität der Friseurbranche. Es ist eine Plattform, auf der Deutschlands Talente ihre Liebe zum Beruf auf glamouröse Weise und im Rampenlicht der Friseurszene zelebrieren. „Mit dem normalen Salonbetrieb hat ein solcher Wettbewerb, der von Schwarzkopf Professional initiiert wurde, nichts zu tun“, stellt die Friseurmeisterin abschließend fest.

Sie war bereits in 45 Fernsehbeiträgen präsent und arbeitete jahrelang mit dem Modepast Klaus Ehrlich zusammen. Sie und ihr Team erhielten die Titel „Salon des Jahres“ und „Top Salon“. Im vergangenen Jahr wurde sie von Top Hair International in den „Club der Besten“ aufgenommen.

Von Margrit Hahn

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