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Mit Vollgas und zugedröhnt durch Luckenwalde

Überwältigt und gefesselt Mit Vollgas und zugedröhnt durch Luckenwalde

Als der Fahrer eines Pkw das Halte-Signal der Polizei sieht, gibt er Gas. Er rast durch Luckenwalde, missachtet Verkehrszeichen und Vorfahrtsregelungen und stößt mit einem anderen Pkw zusammen. Ein Fluchtversuch zu Fuß scheitert – wohl auch, weil Drogen im Spiel sind. Nach kurzer, heftiger Gegenwehr wird er von der Polizei überwältigt. Er ist ein „alter Bekannter“ der Polizei.

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„Halt Polizei“.

Quelle: dpa

Luckenwalde. Große Aufregung am Dienstagnachmittag in Luckenwalde. Ein Pkw-Fahrer brettert mit seinem Wagen durch die Innenstadt, missachtet nahezu jede Verkehrsvorschrift, Schilder sind ihm egal und andere Autos dienen ihm mehr oder weniger als Slalomstangen – hinter ihm die Polizei.

Die Beamten hängen schon etwas länger an seiner Stoßstange. Ihnen war das Fahrzeug bereits zuvor aufgefallen, doch der Fahrer entzog sich einer Kontrolle durch einen beherzten Tritt aufs Gaspedal.

Der Fluchtversuch mit dem Wagen endet jedoch plötzlich, als der Mann sein Gefährt einmal nicht um einen Wagen im immer dichter werdenden Stadtverkehr herumlenken kann. An der Kreuzung Salzufler Allee / Trebbiner Straße stößt er bei einem Überholversuch mit einem anderen Fahrzeug zusammen. Doch so schnell will der Flüchtende nicht aufgeben. Er schwingt sich aus dem Wagen und setzt zur Flucht an. Die Polizisten reagieren aber schnell und stoppen die Fortsetzung der Flucht. Mag auch daran gelegen haben, dass der Mann deutliche Ausfallerscheinungen, die auf Konsum von Betäubungsmitteln hindeuteten

Als der Mann erkennt, dass er den Polizisten zu Fuß nicht entkommen kann, gibt er nicht etwa auf. Nein. Er widersetzt sich seiner Festnahme derart heftig, dass die Beamten den renitenten Mann fesseln müssen. Dabei wird er leicht am Arm verletzt.

Jetzt erst wird den Ordnungshütern klar, dass sie es mit einem „alten Bekannten“ zu tun haben. Es handelt sich um einen 24-Jährigen aus dem Landkreis Teltow-Fläming, der polizeilich bereits mehrfach in Erscheinung getretene ist. Und auch jetzt hat er wieder etwas für seine Akte zu bieten.

Er ist jetzt nicht nur seinen Führerschein los, sondern es erwarten ihn auch diverse neue Strafverfahren.

Nach ersten Ermittlungen stellte sich nämlich heraus, dass die am Wagen angebrachten Kennzeichen gestohlen und zur Fahndung ausgeschrieben sind, das Fahrzeug damit nicht für den öffentlichen Straßenverkehr zugelassen ist. Im Fahrzeug selbst wurden weitere Kennzeichentafeln aufgefunden, zu deren Herkunft nun ermittelt wird.

Zudem ermittelt die Polizei zur Gefährdung des Straßenverkehrs unter Einwirkung von Betäubungsmitteln – der Drogentest verlief wie erwartet positiv –, dem unerlaubten Entfernen vom Unfallort, dem Verstoß gegen das Betäubungsmittelgesetz sowie einer Urkundenfälschung und dem Verstoß gegen das Pflichtversicherungs- und Kraftfahrzeugsteuergesetz.

Von MAZonline

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