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Teltow-Fläming Mit dem Fahrrad in den Ruhestand
Lokales Teltow-Fläming Mit dem Fahrrad in den Ruhestand
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00:17 04.06.2016
In Luckenwalde bei der vorletzten Etappe wurden Gerhard Mikusky und sein Team herzlich Willkommen geheißen. Quelle: Margrit Hahn
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Luckenwalde

Damit hatte Gerhard Mikusky nicht gerechnet. Bei der vorletzten Etappe seiner Heimkehrtour wurde er in Luckenwalde von seiner Schwester Sigrid Böhme sowie den ehemaligen Mitschülern Angelika Krause, Gerlind Michael, Hans-Jürgen Seidel und Peter Tschöpe in Empfang genommen. Sie hatten sogar ein Willkommensplakat für ihn anfertigen lassen.

Der 65-Jährige arbeitete in den vergangenen zehn Jahren in der Schweiz und hatte sich vorgenommen, wenn er in Rente geht, die rund 1000 Kilometer mit dem Fahrrad nach Hause zu radeln. Ein Jahr lang hatte er die Tour mit Freunden vorbereitet. Einige von ihnen haben ihn von der Schweiz nach Deutschland begleitet – manche waren die ganze Zeit an seiner Seite, andere nur einzelne Etappen.

Aufgewachsen in Luckenwalde

Der gebürtige Blönsdorfer wuchs in Luckenwalde auf und besuchte die damaligen Thälmann-Schule. Er erlernte den Beruf des Heizungsbauers, studierte in Erfurt, kehrte zurück nach Luckenwalde, wo er seine Frau kennenlernte und heiratete. Sie zogen nach Pillgram in die Nähe von Frankfurt an der Oder. Der Kontakt nach Luckenwalde riss nie ab. Des Öfteren kam er von Pillgram mit dem Fahrrad. Auch die Klassentreffen nahm er gern wahr und freute sich, seine ehemaligen Mitschüler wiederzusehen. Es wurde telefoniert, Karten geschrieben und ab und zu traf man sich. Als die Mitschüler erfuhren, dass Gerhard Mikusky die Schweiz verlässt und mit dem Fahrrad nach Hause kommt, stand für sie fest, sie würden ihm in seiner alten Heimatstadt willkommen heißen. Sie erkundigten sich, wann er in Luckenwalde eintreffen würde und standen Spalier. Allerdings mussten sie sich gedulden. Schließlich wusste er nicht, dass er erwartet wird. Und so fuhr er mit seinem Radteam erst noch eine Runde durch Luckenwalde.

Start in Arbon in der Schweiz

Am 20. Mai war er von Arbon in der Schweiz gestartet. Meist legten er und seine Begleiter zwischen 100 bis 120 Kilometer am Tag zurück, einmal waren es 170, weil sie sich verfahren hatte. Trotz bester Vorbereitung lief nicht immer alles, wie gewünscht. Ein Reifenplatzer, Starkregen und auch gesundheitliche Probleme sorgten hin und wieder für Tourveränderungen.

Am vergangenen Freitag traf er in Luckenwalde ein, am Sonnabend starteten der Heimkehrer von Luckenwalde aus die finale Etappe nach Hause. Es ging zunächst nach Glashütte, weiter zum Tropical Islands, nach Trebatsch und Beeskow. Drei Kilometer vor Pillgram stießen die Enkelkinder des Heimkehrers dazu, um gemeinsam mit ihm die letzten Kilometer zu fahren. In Pillgram ging es dann direkt in eine Gaststätte, wo die Heimkehrtour und der Geburtstag von Ehefrau Birgit mit der Familie und Freunden gefeiert wurden.

Von Margrit Hahn

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