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Mit der Draisine zum Picknick

Mellensee Mit der Draisine zum Picknick

Mit der Draisine, auf dem Fahrrad oder im Grachtenboot können Interessierte in der Region auf Genießer-Touren gehen. Touristiker laden dazu ein, auf diese Weise eine ganz neue Perspektive auf die Region zu bekommen.

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Mit der Draisine können Besucher per Muskelkraft die schönsten Ecken zum Picknicken, Eis essen und Baden entdecken.

Quelle: Gudrun Ott

Mellensee. Eine spannende Reise durch die Region versprechen die Veranstalter diverser Genießer-Touren. Das Land Brandenburg mit seinen mehr als 3000 Seen gehört zu den wasserreichsten Bundesländern Deutschlands. Besucher können den Duft frischer Wiesen und blühender Rapsfelder atmen, kulinarische Spezialitäten schmecken, Kunst und Kultur kennenlernen.

Beliebte Segways

Daniel Reuner, Inhaber des Flair Hotels Zossen und Vorstandsmitglied der deutschlandweit vertretenen Flair Hotels, gehört zu den Initiatoren. Neben Produkten aus eigener Gärtnerei verarbeitet der Gastronom Fleisch aus einer Wildzucht. Besonders beliebt sind die Segways, mit denen man eine etwa einstündige Fahrt unternehmen kann.

Schienenspaß per Muskelkraft

Ein unbedingtes Muss ist der Besuch der Erlebnisbahn. Hier erwartet unternehmungslustige Menschen Schienenspaß per Muskelkraft. Marketingmanagerin Romy Franz weiß: „Vom Ausflug in die Natur kommen die Gäste total glücklich zurück. Viele sind Wiederholungstäter.“ Gestartet wird am Bahnhof Zossen. Von hier geht es per Fahrrad- oder Hebeldraisine zum Erlebnisbahnhof Mellensee. Man kann Tagesausflüge wählen oder bis Jänickendorf weiterfahren. Die Möglichkeiten zur Übernachtung sind vielfältig. Ein Beispiel wäre der Bahnhof Rehagen, wo man die Draisine verlassen und im besonderen Ambiente eines Schlafwaggons übernachten kann. Am Erlebnisbahnhof Mellensee warten für den besonderen Spaß Konferenzfahrräder. Bis zu sechs Personen bietet ein solches Rad Platz. In fröhlicher Runde kann man zu Angelas Eiscafé radeln oder am Mellensee auf ein Hydrobike umsteigen. Wer es komfortabler mag, der lässt sich von Fischer Dowhaluk im holländischen Grachtenboot über den See schippern. Im nahen Schul- und Heimatmuseum Klausdorf, das im Juli und August an jedem Sonntag von 15 bis 18 Uhr geöffnet sein wird, erfährt der Besucher Interessantes zur Klausdorfer Schul- und Ziegeleigeschichte.

Stille in der Klosterkirche

Wer im Kloster Alexanderdorf, dem einzigen Benediktinerinnen- Kloster Ostdeutschlands, vorbeischaut, findet das Tor den ganzen Tag über offen. Mit den Schwestern können Besucher durch den Kloster-Kräutergarten wandern, Gregorianischen Chorälen lauschen oder auch in die Stille der Klosterkirche zum meditativen Verweilen einkehren.

Im ehemaligen Bahnhof Sperenberg bieten die Bildhauer Ine und Wouter Spruit Bildhauerkurse für Kinder und Workshops für Erwachsene an. Es gibt Gästezimmer und ein Fachgeschäft für Bildhauerbedarf. Das sind nur einige der Möglichkeiten zu spannenden Reisen durch die Region. Ob historische Bahnhöfe, Sperenberger Gipsbrüche oder die Heimatstube Sperenberg, die immer wieder mit Ausstellungen zu geschichtlichen Themen der Region überrascht, für historisch interessierte Menschen gibt es auf vielen Spuren eine bewegte Vergangenheit zu entdecken.

Von Gudrun Ott

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