Volltextsuche über das Angebot:

17 ° / 9 ° wolkig

Navigation:
Mit rohen Eier laufen

Luckenwalde Mit rohen Eier laufen

Teamgeist, Wissen, Geschicklichkeit, Mut und Konzentration waren gestern bei der sechsten Luckenwalder Osterrallye gefragt. 48 Mädchen und Jungen aus Luckenwalde und Trebbin gingen an den Start.

Voriger Artikel
Lange Wunschliste beim Bürgerhaushalt
Nächster Artikel
Ein deutscher Frühling

Beim Tauziehen konnten die Mädchen und Jungen gestern ihre Kräfte unter Beweis stellen

Quelle: Margrit Hahn

Luckenwalde. 48 Mädchen und Jungen hatten gestern ihren Spaß bei der sechsten Osterrallye. Gestartet wurde vom Mehrgenerationenhaus Kieztreff. Von dort ging es zum Hubschrauberlandeplatz des DRK-Krankenhauses, wo die Teilnehmer ihre Kräfte unter Beweis stellen mussten. Dann setzten sie in zwei Gruppen ihre Erkundungstour fort. An Hand einer Karte musste sie die zweiten Station im Bürgerbusch ausfindig machen und die nächste Aufgabe lösen. Ähnlich wie beim Spiel „Vier gewinnt“ waren Überlegung und Konzentration gefragt. An Hand der Karte suchte sich jede Gruppe den Weg nach Woltersdorf zum Haus der Generationen.

Beim Tauziehen hatten alle viel Spaß

Beim Tauziehen hatten alle viel Spaß.

Quelle: Margrit Hahn

Erstmals fand die Osterrallye nicht am ersten Tag der Osterferien, sondern am letzten Schultag statt. „Bisher waren die Osterferien nur anderthalb Wochen lang, jetzt zwei Wochen. Wir sind davon ausgegangen, dass doch einige verreisen wollen. Deshalb haben wir uns entschieden, den letzten Schultag dafür zu nutzen“, erklärt Jens Bunk vom Netzwerk „Luka“. Und offenbar war der Termin gut gewählt, denn mit 48 Kindern ist es das zweithöchste Teilnehmergebnis in sechs Jahren. Erstmals nahmen auch Trebbiner an der Osterrallye statt. Insgesamt zwölf Sozialarbeiter von „Luka“ und die Mitarbeiter des Mehrgenerationshauses standen Jens Bunk zur Seite. Er hatte im Vorfeld alles erkundet. Zuerst per Karte und dann ist er damit ins Gelände, um zu sehen, ob alles passt. „Bisher war es ja immer ein Kreislauf. In diesem Jahr haben wir uns eine Strecke ausgesucht und dann geschaut welche Punkte man in die Rallye einbinden kann“, sagte Bunk. Bisher gab es immer unterschiedliche Touren. Ziel war es den Teamgeist zu fördern. Allein konnte keine Aufgabe gelöst werden.

Auch Sozialarbeiterin Claudia Böling war zum ersten Mal dabei. „Ich finde es eine tolle Aktion. Es sind Trebbiner Kinder dabei, die noch nie in Luckenwalde waren. So lernen sie die Stadt gleich kennen“, sagt sie. Die Trebbiner sind mit dem Zug gekommen und wurden vom Bahnhof abgeholt und abends wieder hingebracht. „Ich habe vor zwei Jahren schon mal an der Osterrallye teilgenommen. Es hat mir damals schon so gut gefallen und jetzt mache ich wieder mit“, sagt Victoria Miller aus Luckenwalde. Die 14-Jährige hatte ihre Freundinnen Antonia Celine Kielczynski und Katharina Derxen mitgebracht, mit denen sie sich auch sonst öfter in der Jugendeinrichtung „Klab“ trifft.

Jens Bunk teilt die rohen Eier aus, die am Ende  heil sein müssen

Jens Bunk teilt die rohen Eier aus, die am Ende heil sein müssen.

Quelle: Margrit Hahn

Svenja Pfeilert aus Trebbin und Emely Soeberdt hatte noch eine zusätzliche Aufgabe. Die Zehnjährigen hatten von Jens Bunk anfangs jeder ein rohes Ei bekommen und sollten dies am Ende wieder heil abgeben. Ansonsten drohte Punktverlust für die Mannschaft. Als Svenja entdeckte, dass ihres schon zu Beginn einen kleinen Riss aufwies, meinte Sozialarbeiter Marko Ott scherzhaft: „Wir schauen mal unterwegs, entweder wir finden einen Bauern oder sogar ein Huhn. Dann können wir es ja austauschen.“

Am Ende gab es in Woltersdorf Leckeres vom Grill und die Aussicht auf die siebente Osterrallye im kommenden Jahr.

Von Margrit Hahn

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Mehr aus Teltow-Fläming
MAZab: Termine

Was geht ab? Jede Menge Events in Potsdam und im Land Brandenburg

Kinoprogramm

Alle aktuellen Filme in den Kinos von Potsdam und im ganzen Land Brandenburg