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Teltow-Fläming Mit viel Herzblut für die Kunst
Lokales Teltow-Fläming Mit viel Herzblut für die Kunst
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00:39 12.03.2018
Margitta Wünsche (M.) mit dem Team der Galerie, für die sich viele mit großem Engagement ehrenamtlich einsetzen. Quelle: Karen Grunow
Wünsdorf

Ein Nachmittag der Umarmungen: Margitta Wünsche wurde am Mittwoch Tag von vielen Besuchern der Neuen Galerie in Wünsdorf herzlich gedrückt. Kollegen der Kreisverwaltung, Mitstreiter, Freunde und Künstler aus dem gesamten Landkreis waren gekommen, um sich von ihr zu verabschieden. Denn die langjährige Mitarbeiterin des Amtes für Bildung und Kultur des Landkreises Teltow-Fläming geht in den Ruhestand.

Ehrenamtlich bleibt sie bei der Neuen Galerie

Sie werde aber, versprach sie, trotzdem künftig vor allem der Neuen Galerie, die unter ihrer Führung zu einem der weit über die Region herausragenden öffentlichen Ausstellungsorte geworden ist, erhalten bleiben – dann ehrenamtlich. Solcherart für ihren jahrelangen Einsatz gelobt, verwies sie an die große Runde derer, die sich seit Jahren für die Galerie engagieren, beim Aufbau von Ausstellungen helfen, freiwillig die Öffnungszeiten absichern. „Wenn Ihr nicht alle so toll mit dabei gewesen wärt, hätte ich das nicht so machen können.“

Aus Görlitz über Cottbus und Leipzig nach Zossen

Die gebürtige Görlitzerin, die in der Lausitz und direkt in Cottbus aufwuchs, ist eigentlich, sagt sie über sich selbst, eine Seiteneinsteigerin. Nach dem Journalistik-Studium in Leipzig schrieb sie zunächst für verschiedene Zeitungen. Anfang der 1980er Jahre verschlug es sie in die Region. Damals war sie mit einem Künstler liiert, lernte jene Kreise kennen, erhielt so Zugang zur Kunst. Als für die Kleine Galerie in Zossen jemand gesucht wurde, fing sie dort an. Zunächst als Aufsicht, bald jedoch hatte sie immer mehr auch mit der Organisation der Ausstellungen zu tun.

Aufstieg zur Amtsleiterin für Kultur

Später wurde Margitta Wünsche Leiterin des Amtes für Kultur des Kreises Zossen, war das auch noch anfangs im vergrößerten Landkreis Teltow-Fläming. Als jedoch Bildung und Kultur zusammengeführt wurden, entschied sie für sich, ihrem Steckenpferd treu bleiben zu wollen und sich als Sachbearbeiterin weiterhin vorrangig um Kunst und Kulturförderung im Landkreis zu kümmern.

Margitta Wünsche Quelle: Margrit Hahn

Zu ihrer großen Freude und der aller Besucher gab es inmitten der derzeit laufenden Ausstellung von Tinka und Jürgen Scharsich einige Ständchen von Schauspielern und Sängern des „Theater 89“. Matthias Fröhlich, Sachgebietsleiter im Amt für Bildung und Kultur, erinnerte auch daran, dass es für die Neue Galerie vor einigen Jahren nicht so rosig aussah. „Dass wir hier heute noch feiern können, ist zu einem Gutteil auch Ihnen zu verdanken“, lobte er Margitta Wünsche, betonte auch ihre große Sachkenntnis, das Herzblut, mit dem sie sich in die Vorbereitung jeder neuen Ausstellung stürzte, an „Renner“ wie die jährlichen Akzente-Schauen im Advent. Jeder hatte warme Worte des Dankes für sie und gute Wünsche.

Von Karen Grunow

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