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Teltow-Fläming Mit vollem Einsatz dabei
Lokales Teltow-Fläming Mit vollem Einsatz dabei
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00:23 01.04.2018
Jakob Fischer (r.) und der Kolumbianer Jairo Bautista haben Spaß an der Arbeit in alten Gemäuern. Quelle: Isabelle Richter
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Lichterfelde

„Der untere Teil drückt nach außen und der Obere gegen das Dach des Hauptschiffes“, erklärte Andreas Lust noch vor wenigen Tagen den Zustand des Lichterfelder Kirchturms.

Umso glücklicher ist der zweite Vorsitzende des Fördervereins „Sanierung Lichterfelder Dorfkirche“ inzwischen, dass es dem verfaulten Holz im Mauerwerk nun endlich an den Kragen geht.

Arbeiten unter fachlicher Aufsicht

In der Vergangenheit hatte der Verein mit seinen außergewöhnlichen Spendenaktionen weltweit für Aufmerksamkeit gesorgt. Eine Spende erreichte den Förderverein sogar aus Shanghai.

Die benötigte Summe von 250 000 Euro zusammenzubekommen, war eine Herausforderung, die der Verein jedoch meisterte.

Nach Ostern haben sich nun die Zimmermänner angemeldet, um das Holzgerüst des Turmes wieder zu stabilisieren.

Mit der Unterstützung engagierter Jugendlicher von der „Jugendbauhütte“ – einem Verein der Deutschen Stiftung Denkmalschutz, der Jugendlichen von 16 bis 27 Jahren ein Freiwilliges Soziales Jahr im Bereich der Denkmalpflege ermöglicht – wurden dafür in den vergangenen Tagen bereits die Grundlagen geschaffen.

Unter der Aufsicht ausgebildeter Handwerker, duften die Jugendlichen an dem spannenden Sanierungsprozess des Lichterfelder Kirchturms mitwirken.

Von der Großstadt aufs Dorf

Jakob Fischer war mit auf der Baustelle. Zusammen mit seinen Mitstreitern – darunter auch ein 25-jähriger Kolumbianer – legte er das Holzgerüst vom Mauerwerk frei.

Der 16-Jährige lebt schon immer in Berlin-Kreuzberg. Dass er seine Zeit seit neuestem häufiger auf dem Land verbringt, ist für ihn ungewohnt, aber interessant. „Die Arbeit macht Spaß, es sind echt coole Aufgaben“, berichtet er.

In den vergangenen Tagen musste er bei Wind und Wetter hart auf der Baustelle arbeiten. Für ihn aber kein Problem – das Nichtstun zu Hause wäre für ihn schlimmer.

Er entschied sich für das Freiwillige Soziale Jahr und möchte im Anschluss daran eine handwerkliche Ausbildung beginnen.

Von Isabelle Richter

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