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Mitreißende Spielfreude

Musical-Gala bei der Regenbogen-Musikschule Blankenfelde Mitreißende Spielfreude

Ausschnitte aus den Musicals „Mamma mia“ und „Sister Act“ präsentierten Schüler der Musik- und Kunstschule „Regenbogen“ in Blankenfelde. Unter ihnen sind sogar einige Sieger des Bundeswettbewerbs „Jugend musiziert“. Die rund 40 Darsteller im Alter von neun bis 23 Jahren begeisterten ihre Zuschauer.

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Durchaus begeisterungsfähig: der Chor der Nonnen aus „Sister Act“ in Blankenfelde.

Quelle: Gudrun Ott

Blankenfelde. Der Festsaal in der Grünen Passage war am Sonnabend rappelvoll. Premierenstimmung. Herzklopfen bei Eltern, Großeltern, Tanten und Freunden im Zuschauerraum, und Herzklopfen bei den Musical-Schülern auf der Bühne. 40 Darsteller im Alter zwischen neun und 23 Jahren hatten ein Jahr lang geprobt und präsentierten ihre Musical-Gala von „Mamma Mia“ bis „Sister Act“ voll ansteckender Spielfreude mitreißend und schwungvoll.

Maja Trebus ist seit fünf Jahren an der Regenbogen Musik- und Kunstschule und im dritten Jahr in der Musicalgruppe. „Ich liebe es, mich beim Tanzen auszupowern und es ist schön, wenn die Zuschauer sich freuen“, sagte die Zwölfjährige. Nancy Orrin, Großmutter aus Florida, schwärmte vom Niveau der Schule. Ihre beiden Enkeltöchter hätten sich dort großartig entwickelt. Aus Waren an der Müritz war Beate Bauer angereist. Sie wollte ihre Nichte Marlene Dag spielen sehen.

Das mit Abba-Hits gespickte „Mamma Mia“ gilt als das erfolgreichste Musical aller Zeiten. Es ist die Geschichte von Sophie, in Blankenfelde wunderbar dargestellt von Michelle Ahlers. Sophie lebt auf einer griechischen Insel und kommt durch Zufall hinter ein Geheimnis ihrer Mutter: Es gibt drei mögliche Väter. Kurzentschlossen lädt Sophie alle drei zum Abi-Ball ein.

Die „Mamma mia“-Darsteller zeigten viel Temperament

Die „Mamma mia“-Darsteller zeigten viel Temperament.

Quelle: Gudrun Ott

Bei den Titeln „Money, Money... Geld regiert die Welt“ und „Mamma Mia... es ist hoffnungslos“ war im Hintergrund ein idyllisches griechisches Küstenstädtchen zu sehen. Das Publikum assoziierte lachend die Griechenlandkrise.

Nach der Pause ging es mit „Sister Act“ weiter. Dieses Musical basiert auf dem Film mit Whoopie Goldberg. Seine Uraufführung hatte es 2006. Erzählt wird von der Nachtclubsängerin Deloris, die als Zeugin eines Mordes von der Polizei versteckt wird. Der einzige Ort dafür ist ein Kloster. Sie verkleidet sich als Nonne und begeistert mit Temperament und Stimme ihre Mitschwestern. Und natürlich auch die Zuschauer im Saal. Die Darstellerin der Deloris heißt Joëlle Balan und gehört zu den Gewinnern des diesjährigen Bundeswettbewerbs von „Jugend musiziert.“

Der Leiter der Schule, Wolfgang Locher, nannte zu Beginn der Gala die Namen aller Gewinner. Elis Schütz gewann ebenfalls im Bundeswettbewerb, den Landeswettbewerb gewann Maria Sophie Jenkel, Sieger im Regionalwettbewerb waren Josephine Shaima Werland und Paula Friebel. Längst hat die Musik- und Kunstschule in Blankenfelde den Beweis angetreten, dass man mit ihr bei nationalen Höhepunkten rechnen muss.

Von Gudrun Ott

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