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Mittwochs ist in Gräfendorf Kartenspielzeit

Seniorentreff Mittwochs ist in Gräfendorf Kartenspielzeit

Wie wertvoll in geselliger Runde verbrachte Stunden sind, wissen die Gräfendorfer Senioren seit Jahren. Einmal pro Woche Treffen sie sich im Tante-Emma-Laden ihres Dorfes zur fröhlichen Kartenrunde. Mehr als ein gutes Blatt auf der Hand wissen sie dabei die Gemeinsamkeit zu schätzen. Gelacht wird mindestens ebenso viel, wie gereizt und gestochen.

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Wer die besten Karten hat, das ist nicht so wichtig.

Quelle: Uwe Klemens

Gräfendorf. „Selbst wenn draußen 30 Grad sind, ist es hier immer voll“, sagt Erika Möhle. „Hier“ ist der kleine Imbissraum von Uwe Schirrmeister, der in Gräfendorf einen Tante-Emma-Laden betreibt und vor allem durchreisende Bauarbeiter auch mit Kaffee und Würstchen versorgt. Jeden Mittwochnachmittag müssen die Bauleute aber mit den Stehtischen im Laden vorliebnehmen. Denn im Imbissraum sind alle Tische und Stühle von den spielfreudigen Senioren des Dorfes belegt.

Idee von Erika Möhle

Die Idee zur geselligen Kartenrunde hatte vor drei Jahren Erika Möhle. „Es war vor allem für meinen Mann, der an Demenz erkrankt ist und für den ich etwas organisieren wollte, wo er unter Leuten sein kann“, sagt die Seniorin. Die Idee gefiel auf Anhieb, so dass aus der angedachten kleinen schnell eine große Runde wurde.

Doch das unbeheizte Gemeindehaus wurde den Kartenspielern schnell zu ungemütlich, so dass sie bei Uwe Schirrmeister anfragten. „Besser als hier können wir es gar nicht haben“, sagt Silvia Tobinsky. „Für zwei Euro bekommt jeder ein Stückchen Kuchen und eine Tasse Kaffee, schön warm und gemütlich ist es auch.“ Es ist sogar so gemütlich, dass die Imbissstube auch in der warmen Jahreszeit das bevorzugte Quartier bleibt.

Die Herren beim Skat, die Damen beim Rommé

Platz an den vier Tischen bleibt selten. Während sich die Herren beim Skat gegenseitig ausstechen, haben sich die Damen aufs Rommé-Spiel geeinigt. „Reizen können wir zwar auch, aber Rommé ist einfach schöner“ sagt Gerda Seller und lächelt verschmitzt. Ein Leben ohne die Mittwochsrunde kann sie sich schon fast nicht mehr vorstellen. „Natürlich haben wir vor allem im Sommer auch zu Hause und im Garten genügend zu tun, aber die gemeinsame Runde lassen wir uns nicht nehmen. Viel mehr gibt es für uns Rentner im Dorf ja leider nicht.“

Von Uwe Klemens

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