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Mobilfunkloch im Stadtzentrum gestopft

Zossen Mobilfunkloch im Stadtzentrum gestopft

Fast ein Jahr lang herrschte Mobil-Funkstille im Zossener Stadtzentrum. Leidtragende waren Geschäftsleute und Anwohner. Nun ist das Funkloch endlich gestopft. Montag nahm der Anbieter Vodafone eine neue Antennen-Anlage in Betrieb. Die Anlage wurde mit Genehmigung der Denkmalschutzbehörde im Turm der Dreifaltigkeitskirche hinter den Schallluken installiert.

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Paul Schade von der Zeuthener Firma Kagelmann befestigt eine Mobilfunkantenne.

Quelle: Pechhold

Zossen. Das Mobilfunkloch im Zossener Stadtzentrum ist gestopft. Eine neue Antennen-Anlage im Turm der Dreifaltigkeitskirche sorgt seit Montag wieder für Hochgeschwindigkeit im Vodafone-Netz. „Mit der Inbetriebnahme der Anlage sind jetzt alle Vodafone-Kunden wieder versorgt“, so Bürgermeisterin Michaela Schreiber (Plan B). Schließlich habe das Loch im Mobilfunknetz vor allem für Geschäftsleute in der Innenstadt, aber auch für Privatpersonen ein echtes Problem dargestellt.

Wie berichtet, mussten viele Zossener im Stadtzentrum und dessen Nähe, die in Gebäuden mobil telefonieren wollen, seit Juni 2016 in einem Mobilfunk-loch ausharren. Das tat sich auf, weil die Anbieter Vodafone und Telekom den abgerissenen Funkmast auf dem Gelände der Polizeiwache nicht mehr für ihre Technik nutzen konnten. Als erster brachte Rechtsanwalt Thomas Blanke in seiner Eigenschaft als CDU-Stadtverordneter das Problem öffentlich zur Sprache. Blanke ist Vodafone-Kunde, seine Kanzlei liegt an der Berliner Straße und damit mitten im nun ehemals funkstillen Gebiet.

Auflagen des Denkmalschutzes wurden erfüllt

Normalerweise dauere die Suche und Inbetriebnahme eines neuen Mobilfunkstandortes bis zu drei Jahren, sagt der regionale Vodafone-Technikleiter Gerd von der Osten. Wegen der hervorragenden Zusammenarbeit mit der Kirchengemeinde habe man hier nur zwölf Monate dafür benötigt.

Mit der Montage der neuen Mobilfunkanlage waren Mitarbeiter der Zeuthener Firma Kagelmann Bau im Auftrag von Vodafone beschäftigt. Vier kastenförmige je zwei Meter lange und rund 40 Kilogramm schwere Antennen wurden senkrecht hinter den Schallluken im Turm der Dreifaltigkeitskirche angebracht. „Damit haben wird die Auflage des Denkmalschutzes erfüllt, dass die Antennen von außen nicht sichtbar sein dürfen“, so Gerd von der Osten.

Von Frank Pechhold

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