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Modellprojekt Inklusion an Grundschule

Baruth Modellprojekt Inklusion an Grundschule

Die Grundschule in Baruth gehört zu den Schulen im Land, an denen im kommenden Schuljahr ein Modellprjekt zur Inklusion gestartet wird. Die Schule wird dafür extra gefördert und kann etwa Klassen schon mit weniger Schülern als bisher teilen.

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Die Baruther Grundschule, hier beim Frühjahrsputz

Quelle: Andreas Staindl

Baruth. Die Grundschule in Baruth beteiligt sich im nächsten Schuljahr am Modellprojekt „Gemeinsames Lernen“. Das gemeinsame Lernen von Kindern mit und ohne besonderen Unterstützungsbedarf soll deutlich intensiviert werden. Das Land Brandenburg stellt dafür zusätzliche Personalmittel zur Verfügung. Katrin Meier, Schulleiterin der Grundschule in Baruth, stellte den Mitgliedern des Bildungsausschusses das Modellprojekt jetzt vor.

Klassen werden früher geteilt

„Das Projekt ist eine gute Sache“, sagt sie. „Es bietet uns im nächsten Schuljahr super Bedingungen.“ Dazu gehören etwa kleinere Klassen. Ab 26 Schülern wird eine Klasse geteilt; sonst erst ab 31 Kindern. „Das ist ein richtiger Luxus“, sagt Katrin Meier. Zudem sind Spezialisten für Ergotherapie und Logopädie in der Schule. Kinder etwa mit verzögerter Sprachentwicklung können direkt dort gefördert werden. Über das Modellprojekt werden außerdem zusätzliche Förderstunden finanziert.

Auf Projektstart vorbereitet

Die Grundschule in Baruth ist auf den Start in das Projekt vorbereitet. Alle Lehrer haben 60 Stunden Fortbildung bekommen, die Schulleitung sogar 160 Stunden, so Katrin Meier. Derzeit lernen 190 Kinder in der Einrichtung – allesamt aus dem Einzugsbereich der Stadt Baruth. Für das Modellprojekt würden keine zusätzlichen Kinder aufgenommen. „Es werden die Schülerinnen und Schüler gefördert, die ohnehin bei uns lernen“, erklärt die Schulleiterin. „Und das ohne zusätzliche Kosten für uns und die Stadt Baruth.“

Fachbereichsleiterin: Toller Bonus für die Stadt

Für Katrin Becker, zuständige Fachbereichsleiterin in der Stadtverwaltung, ist das Projekt ein toller Bonus für die Stadt. „Kleine Klassen und mehr Lehrerstunden sind ein großer Vorteil“, sagte sie. „Noch besser wäre es allerdings, wenn auch der Hort und die benachbarte Oberschule in das Modellprojekt einbezogen würden. Das wäre dann richtige Inklusion.“

55 Grundschulen landesweit im Projekt

Die Grundschule hatte sich um eine Teilnahme am Projekt des Bildungsministeriums beworben. 55 öffentliche Grundschulen haben landesweit den Zuschlag für das nächste Schuljahr erhalten. Ziel ist es, das gemeinsame Lernen innerhalb von sechs Jahren in allen Grund-, Ober-und Gesamtschulen anzubieten. Die Baruther Grundschule ist schon beim Start des Modellprojekts dabei. „Jeder der möchte, kann sich gern von der Umsetzung in unserer Schule überzeugen kommen“, sagt Katrin Meier.

Von Andrea Staindl

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