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Teltow-Fläming Monika Nestler ist Bürgermeisterkandidatin
Lokales Teltow-Fläming Monika Nestler ist Bürgermeisterkandidatin
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09:19 21.06.2017
Monika Nestler (2.v.r.) wurde von den Linken als Bürgermeisterkandidatin für Nuthe-Urstromtal nominiert. Quelle: Elinor Wenke
Nuthe-Urstromtal

Mit „’nem Koffer voller Ideen“ – so lautet ihr neuer Slogan – startet Monika Nestler (Linke) in den Wahlkampf um das Bürgermeisteramt in der Gemeinde Nuthe-Urstromtal. Die 63-jährige Amtsinhaberin wurde am Montagabend von ihrer Partei-Basis mit 100 Prozent der Stimmen als Kandidatin nominiert.

Gegenwind hatte sie an dem Abend nicht zu erwarten, denn in der kleinen Runde der öffentlichen Mitgliederversammlung blieben Mitglieder und Sympathisanten weitgehend unter sich. So begründete die Vorsitzende der Basisorganisation, Gabi Pluciniczak, ihren Vorschlag, Nestler zu nominieren, folgendermaßen: „Sie hat mit ihren langjährigen Erfahrungen unter Beweis gestellt, was sie auf dem Kasten hat.“

Markenzeichen: ihre ehrliche, unverstellte Art

Lob auch von Parteigenossin Ingrid Köbke: „Monika ist in der Lage, die Geschicke im Interesse der Gemeinde, der Bürger, aber auch der Wirtschaft zu lenken.“ Laut Bärbel Kuhlbrodt, Vorsitzender der Gemeindevertretung, ist Nestler bestrebt, durch Unterstützung von Handwerk, Gewerbe und Industrie „Geld in die Kasse zu bekommen“; sie verfolge auch den sozialen Aspekt und habe die Ausstattung von Schulen auf die Agenda gesetzt.

Auffälliges Markenzeichen der Kandidatin ist wohl ihre ehrliche, direkte Art. „Sie ist absolut authentisch, verstellt sich nicht und geht auch unbequemen Dingen nicht aus dem Weg“, so Monika Krause. „Manchmal zu ehrlich“, gab Gerd Heine zu bedenken, „und sie kämpft für das Wohl der Gemeinde.“

Seit 39 Jahren in der Kommunalpolitik zu Hause

Monika Nestler ist seit 39 Jahren in der Kommunalpolitik zu Hause. „Mit meinem Koffer voller Ideen will ich Angefangenes zu Ende bringen“, sagte sie. Von 2010 bis 2016 seien in der Gemeinde 10,4 Millionen Euro investiert und 3,3 Millionen Euro Fördermittel eingeworben worden. Künftig sollen zum Beispiel Altlasten der Teerfabrik in Woltersdorf und der Baustoffrestdeponie in Jänickendorf beseitigt werden. Der Kita-Bau in Hennickendorf und die LED-Straßenbeleuchtung in Kemnitz und Dobbrikow stehen ebenso auf der To-do-Liste wie der gewünschte Radweg entlang der L 73.

Von Elinor Wenke

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