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Teltow-Fläming Montags-Bastler kreieren Glückwunschkarten
Lokales Teltow-Fläming Montags-Bastler kreieren Glückwunschkarten
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17:39 26.02.2018
Die Montags-Bastler: Edeltraud Przechomsky, Regina Reichwehr, Karin Neumann und Kerstin Pohle (v.l.). Sie treffen sich zweimal im Monat. Quelle: Elinor Wenke
Luckenwalde

Immer am ersten und dritten Montag im Monat von 9.30 bis 11.30 Uhr verwandelt sich das Luckenwalder Quartiersbüro „Am Röthegraben“ in eine kleine Kunstwerkstatt. Dann sind die Montags-Bastler am Werk und kreieren mit ihren Händen kleine Kunstwerke aus Papier und anderen Materialien. Unter Anleitung von Edeltraud Przechomsky basteln sie vor allem Glückwunschkarten.

Die 69-Jährige frönt diesem Hobby schon seit 20 Jahren. In liebevoller Handarbeit gestaltet sie individuelle Glückwunschkarten für Freunde, Bekannte und Verwandte. „Ich habe immer um die 200 fertige Karten zu Hause und werde oft angerufen, wenn jemand ein persönliches Geschenk braucht“, sagt sie.

Verschiedene Motive – jede Karte ist ein Unikat. Quelle: Elinor Wenke

Als Edeltraud Przechomsky beim Hoffest der Volkssolidarität ihre Karten in einer Ausstellung präsentierte, wurde sie von anderen Frauen angesprochen: „Das wollen wir auch lernen.“ Und da es im Domizil der Volkssolidarität bereits zweimal monatlich die Montags-Maler gibt, wurden vor anderthalb Jahren für die freien Montage die Montags-Bastler ins Leben gerufen.

Selbst gestaltete Karten für jeden Anlass. Quelle: Elinor Wenke

Seit im vorigen Jahr das Haus der Volkssolidarität in der Carl-Drinkwitz-Straße für einen geplanten Neubau abgerissen wurde, haben die Montags-Bastler ihr Quartier in der Baruther Straße bezogen. Regina Reichwehr, Karin Neumann und neuerdings auch Kerstin Pohle gehören zur Stammbelegschaft.

Gefertigt werden Glückwunschkarten und Umschläge für jeden Anlass: Geburtstag, Weihnachten, Ostern, Hochzeit, Jubiläen, Geburt, selbst für den Trauerfall. Jedes Bastelwerk ist ein Unikat. Edeltraud Przechomsky besorgt Karten-Rohlinge und bringt alle Materialien mit: Papier, Sticker in allen Formen und Farben, Schleifen, Stoffe, Perlen, 3D-Bilder, Pailletten.

Fantasiereich und korrekt zugleich

Sie breitet Musterkarten aus, gibt Anregungen und legt bei ihren Schützlingen auch schon mal selbst Hand an. Dabei gilt sie als fantasiereiche und korrekte Lehrerin zugleich. „Sie schaut uns über die Schulter und, wenn’s sein muss, korrigiert sie auch unsere Handarbeiten“, berichtet Kerstin Pohle. „Als Lehrling braucht man schon zwei Stunden für eine Karte“, schätzt die Chefin ein.

Jedes einzelne Detail wird mit einer Stecknadel feinsäuberlich auf die Karten drapiert. „Hier gilt das Motto: Jeder Punkt wird aufgehoben“, sagt Karin Neumann und erklärt: „Wenn man Buchstaben von der Sticker-Folie nimmt, bleibt immer ein Punkt zurück. Diese Punkte setzen wir dann zusammen und gestalten damit zum Beispiel Kartenränder und -ecken.“

Regina Reichwehr bastelt auch zu Hause und bereitet ihre Karten dort vor. „In der Bastelrunde setze ich dann das i-Tüpfelchen drauf“, berichtet sie.

Seit der Kindheit leidenschaftlich gern gebastelt

Edeltrauf Przechomsky ist glücklich, wenn sie kreativ gestalten und ihr Wissen weitergeben kann. „Schon als Kind habe ich leidenschaftlich gern gebastelt und gemalt. Mein gezeichnetes Kastanienblatt in der 9. Klasse hat die Lehrer so verblüfft, dass ich im Beisein meiner Eltern und Lehrer das Bild noch mal malen musste, um zu beweisen, dass ich es kann“, erzählt sie. Eigentlich wollte sie Dekorateurin werden, doch als Mädchen vom Lande war ihr das nicht vergönnt. Sie wurde Krankenschwester und machte die Kunstleidenschaft zum Hobby.

Neue Mitstreiter sind willkommen. „Sie müssen noch gut sehen können und die Hände dürfen nicht zittern“, sagt Edeltraud Przechomsky.

Quartiersbüro, Telefon 0 33 71/4 01 15 51

Von Elinor Wenke

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