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Montagsmalerinnen stellen zum Jubiläum aus

Luckenwalde Montagsmalerinnen stellen zum Jubiläum aus

Elke Späth leitet seit 16 Jahren den Malkurs am Montag. Zum Kunst-und Kreativtag werden die Montagsmalerin eine kleine Auswahl ihrer Arbeiten in der Volkshochschule in der Dessauer Straße in Luckenwalde zeigen. Damit machen sie Werbung in eigener Sache.

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Elke Späth schaut ihren Schützlingen über die Schulter.

Quelle: Margrit Hahn

Luckenwalde. Die Montagsmalerinnen leisten einen Beitrag zur 800-Jahr-Feier der Stadt Luckenwalde. Die Kreativgruppe um Elke Späth zeigt zum Kunst- und Kreativtag am Sonnabend in der Volkshochschule in der Dessauer Straße in Luckenwalde eine kleine Auswahl ihrer Arbeiten. Zudem wollen sie die Besucher animieren Glückwunschkarten zu gestalten.

Kunst ist Medizin gegen Alltagsstress

„Sich künstlerisch zu betätigen, ist wie Medizin gegen Alltagsstress“, sagt Elke Späth. Sie leitet den Kurs seit 16 Jahren. Jeden zweiten und vierten Montag treffen sich die Teilnehmer bei der Volkssolidarität in der Drinkwitzstraße. Christa Dibow war damals die erste Teilnehmerin und ist bis heute dabei. Begonnen hat sie mit Blumenbildern und Landschaften auf Postkarten. Inzwischen malt sie viel großzügiger und greift mutig zur Farbe. Auch Christel Schulz freut sich immer auf die Treffen. Zu ihren Lieblingsmotiven gehören Tiere.

Elke Späth hat die künstlerische Entwicklung ihrer Schützlinge verfolgt und weiß genau, wer welches Bild gemalt hat. Einige Teilnehmer kamen ohne jegliche Vorkenntnisse, andere haben schon einen Kurs besucht und brachten entsprechende Erfahrungen mit. Hannelore Schwarz malt auch viel mit ihren Enkelkinder und brachte sie auch schon zum Treffen der Montagsmaler mit. „Dass es am Rosenmontag mal Pfannkuchen gegeben hat, wissen sie heute noch“, erzählt Hannelore Schwarz lachend.

Montagsmaler suchen Mitstreiter

Elke Späth würde sich freuen, wenn es bei den Montagsmalern Zuwachs geben würde, denn inzwischen sind einige langjährige Teilnehmer wie Ruth Fiedler und der einzige Mann in der Runde, Günter Menzel, verstoben. Die Gemeinschaft ist den Montagsmalerinnen wichtig, sie können sich austauschen oder konzentriert ihrer Arbeit hingeben. „Manchmal malen wir auch zu Hause. Das hängt von der Lust und vom Licht ab“, berichtet Christa Dibow.

Die Arbeiten für die Ausstellung am Sonnabend in der Volkshochschule haben die Frauen gemeinsam ausgesucht. Da Heidi Grunewald gern winterliche Inspirationen mit Farbe aufs Papier bringt, ist auch die kalte Jahreszeit vertreten. Im Laufe der Jahre haben die Hobbymalerinnen viele Techniken ausprobiert und sind wieder zu Aquarell und Wasserfarben zurückgekommen.

Einige Arbeiten sind seit Jahren im Kulturraum der Volkssolidarität zu sehen. Und scheinbar kam ein Bild besonders gut an. „Es wurde einfach abgehängt und mitgenommen ohne zu fragen“, ärgert sich Elke Späth.

Von Margrit Hahn

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