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Geschockte Kleingärtner in Luckenwalde

Mord an Elias Geschockte Kleingärtner in Luckenwalde

Am Freitag hat ein 32-jähriger Mann aus Niedergörsdorf (Teltow-Fläming) gestanden, den kleinen Elias aus Potsdam umgebracht zu haben. Seine Leiche hat er wenige Kilometer von seinem Wohnort entfernt in einer Luckenwalder Kleingartenanlage vergraben. Ermittler haben am Freitag die Anlage durchsucht. Die Kleingärtner zeigen sich geschockt von den Ereignissen.

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Die Ermittler untersuchten am Freitag die Kleingartenanlage in Luckenwalde.

Quelle: Margrit Hahn

Luckenwalde. Die schreckliche Nachricht hatte sich am Freitag in Luckenwalde schnell herrumgesprochen. Der 32-jährige Silvio S. aus Niedergörsdorf soll den kleinen Elias aus Potsdam umgebracht und in einer Kleingartenanlage in Luckenwalde vergraben haben. Das hat er in einer Polizeivernehmung gestanden.

Die vielen Polizeiautos in der Kleingartenanlage „Eckbusch“ in Luckenwalde waren nicht zu übersehen. Die Kripo suchte dort am Freitag nach der Leiche des kleine Elias.

– Hier geht es zum Liveticker mit den neuesten Erkenntnissen im Fall Elias und Mohamed

Am Vormittag war in einem der Gärten von der Polizei ein Zelt aufgestellt worden. Anschließend wurde mit der Suche begonnen. Wer von den Kleingärtner gestern in einen Garten wollte, hatte Pech. Alle Zugänge zu den Gärten waren abgesperrt. „Heute geht nichts mehr“, sagt die Dame von der Polizei. Eine Gartenbesitzerin wollte etwas aus ihrer Laube holen und musste unverrichtete Dinge umdrehen. „Ich habe zwar gehört, dass der vermisste Elias hier in Luckenwalde in einer Kleingartenanlage verscharrt sein soll aber das es in unserer Kleingartenanlage sein soll, ist ja ein Ding. Da hat man den ganzen Sommer in seinem Garten verbracht und seit vier Monaten liegt hier ein totes Kind“, sagt die Laubenpieperin.

Auch Anita Born, die Servicekraft der Gaststätte „Eckbusch“ ist geschockt. „Wir sind grad vom Einkaufen gekommen, als plötzlich die Polizei hier war. Ich hoffe nur, ass wir die Gaststätte öffnen dürfen“, sagt sie. Auch im Rathaus war man am Freitag entsetzt über die furchtbare Nachricht.

Von Margrit Hahn

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