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Teltow-Fläming Multikulti beim Kicken und Feiern
Lokales Teltow-Fläming Multikulti beim Kicken und Feiern
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00:25 26.08.2015
Marwan Osso aus Syrien hatte Teigtaschen gebacken. Quelle: Elinor Wenke
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Luckenwalde

Wo eine Woche zuvor noch lebensgroße Kunststoff-Dinosaurier in einer Ausstellung bestaunt werden konnten, gaben sich am Sonnabend erneut viele Besucher ein Stelldichein. Das Quartiersmanagement „Am Röthegraben“ in Luckenwalde hatte zum 3. Sommerfest auf die Freifläche neben der Kita „Burg“ eingeladen.

Beim Familien-Bolz-Cup ging es international zu. Sechs Kicker-Teams hatten sich angemeldet, darunter auch Bewohner aus zwei Asylbewerberheimen. „Ich freue mich, weil es bei diesem Fest immer bunter wird. Unsere neuen Nachbarn werden bestens einbezogen“, sagte Christiane Witt, die Integrationsbeauftragte des Kreises. Ihre Familie spielte als „FC International“ mit. „Mein Mann ist Deutscher, meine Tochter lebt jetzt in Österreich und zwei Patenkinder aus Kamerun sind auch dabei“, sagte Christiane Witt.

Nebenan auf der Bühne hatten es Janana und Sascha Klemm vom „Circus Thalamus“ geschafft, Luckenwalder Kinder zum Mitmachen zu begeistern. Eva und Isabella hatten ihren Spaß bei Artistik sowie Reifen- und Tücherspielen. „Ich habe gerade mal 15 Minuten mit den beiden geübt“, lobte Janana Klemm.

Neben flotten Rhythmen von DJ und Musiker Matthias Wegner gab es für kleine Besucher auch eine Hüpfburg und das Angebot zum Reiten. Erzieher der Kita „Burg“ hatten ihre Stände zum Schminken und Basteln aufgebaut, am Stand der Wohnungsgesellschaft „Die Luckenwalder“ gab es nicht nur Informationen, sondern auch Popcorn.

Mitarbeiter des Deutschen Roten Kreuzes standen für Fragen zur Verfügung. „Wir sind froh, dass wir die Sanitäter vom DRK hier haben, sonst könnten wir das Fußballturnier aus Sicherheitsgründen nicht ausrichten“, sagte Susanne Zengeler, die Koordinatorin des Quartiersmanagements und Initiatorin des Sommerfestes. Sie zeigte sich mit der Resonanz zufrieden. „Wir haben Angebote für Besucher jeglichen Alters. Mehr Gäste könnten es immer sein, aber wir wollten im Quartier einfach miteinander ins Gespräch kommen und einen netten Nachmittag verleben“, sagte Susanne Zengeler.

Sie freute sich vor allem auch über den Erfolg des lokalen Frischemarktes. Kleingärtner aus verschiedenen Anlagen hatten wieder vielerlei Erzeugnisse aus ihren Gärten gesponsert. Obst und Gemüse wurden am Sonnabend gegen eine kleine Spende für die Kita „Burg“ abgegeben oder landeten im Kochtopf von Monika Uschkoreit und Gabriele Endrikat, die daraus eine leckere Suppe kochten. Reinhard Pinkert aus der Gartenanlage „Zu den Burgwiesen“ hatte unter anderem einen Kürbis, Gurken, Möhren und Rettich gebracht. „Es ist ja für einen guten Zweck“, freute er sich.

Für das leibliche Wohl sorgten außerdem Marwan Osso aus Syrien sowie Vertreter der Volkssolidarität. Deren Regionalverbands-Geschäftsführer und Mitinitiator des Festes, Steffen Große, zog am Ende ein sehr positives Resümee: „Das Fest wird von Jahr zu Jahr besser.“

Von Elinor Wenke

„Wir waren immer eine starke Wehr“, sagt der frühere Wünsdorfer Wehrführer Rolf Benter. Wie stark die Wünsdorfer heute sein müssen, konnten Besucher am Sonnabend bei der großen Jubiläumsfeier am eigenen Leib erfahren. Die Feuerwehrleute zeigten einige moderne Rettungsgeräte, die manche Besucher kaum anheben konnten.

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