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Teltow-Fläming Museumsverein mit Fahne
Lokales Teltow-Fläming Museumsverein mit Fahne
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00:23 02.12.2015
Hans-Jürgen Schmidt weiht die Fahne des Museumsvereins an der des Landesverbands. Quelle: Andreas Staindl
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Glashütte

Der Museumsverein Glashütte hat jetzt endlich eine Flagge – die Voraussetzung, um beim Aufzug der Bergweihnacht mitzulaufen. Der Vorsitzende des Landesverbands Bergmann-, Hütten- und Knappenvereine, Hans-Jürgen Schmidt, weihte die Fahne am Sonntag auf dem Glashütter Weihnachtsmarkt. Der Museumsleiter Georg Goes sprach von einem „ganz besonderen Ereignis und einem einmaligen Erlebnis“. Später marschierte er mit der Fahne an vorderer Stelle des Bergaufzugs der Bergmannsweihnacht – gleich hinter dem Landesverband und dem Orchester der Bergarbeiter Plessa.

Zahlreiche Schaulustige säumten den Weg von der Museumsherberge bis zur Alten Hütte. „Wir sind extra wegen des Aufzugs nach Glashütte gekommen“, erzählt der Berliner Adrian Remmin. „Es ist beeindruckend, die einzelnen Vertreter der Bergmannsvereine in ihrer historischen Kluft zu sehen.“ Etwa 150 Bergleute aus 13 Vereinen zogen durch den Denkmalort.

Große symbolische Bedeutung

Auf der neuen Fahne des Museumsvereins sind ein Goldrubinglas, das Glasmacherzeichen sowie die Bergmannswerkzeuge Schlägel und Eisen zu sehen. „Fahnen sind ein besonderes Tuch“, sagt Hans-Jürgen Schmidt. „Fahnen begleiten den Weg des Menschen und sind ein Stück Identität.“

Doch die Flaggen haben laut Schmidt nicht nur einen äußeren, sondern auch einen symbolischen Wert. Sie verkörpern eine Gemeinschaft mit denselben Interessen, Idealen und Zielen.

Die frisch geweihte Fahne des Museumsvereins Glashütte wird sicherlich auch im nächsten Jahr wieder zu sehen sein. Dann feiert die „Baruther Glashütte“ ihren 300. Geburtstag. Aus diesem Anlass findet am 8. Mai 2016 das zweite Landestreffen der Bergmann-, Hütten- und Knappenvereine in Glashütte statt, wie Hans-Jürgen Schmidt am Wochenende ankündigte.

Bergmannsweihnacht zieht Besucher an

Die Bergmannsweihnacht war der zweite Höhepunkt des zweitägigen Weihnachtsmarktes. Mit viel Musik und Gesang sowie zahlreichen Textbeiträgen erinnerten die Vorführenden an die Arbeit der Bergleute. Das Interesse an der Bergmannsweihnacht war so groß, dass die Veranstaltung erstmals sogar auf einer Videowand im Freien übertragen wurde.

Doreen Piantrowski aus Berlin war positiv überrascht.„Wir haben erst hier vor Ort von der Bergmannsweihnacht erfahren“, sagte sie. „Das war etwas ganz Neues für uns.“

Und auch ohne Fahnenweihe und Bergaufzug war Glashütte an diesem Wochenende ein spannendes Ausflugsziel. An etwa 70 Ständen konnten die Besucher nach Herzenslust stöbern und bereits erste Weihnachtsgeschenke kaufen. Die Vereine der Region kümmerten sich um die kulinarische Versorgung.

Von Andreas Staindl

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