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Musikalische Storys und ein bisschen Luther

Luckenwalde Musikalische Storys und ein bisschen Luther

Liedermacher Gerhard Schöne trat am Sonnabend mit dem Klangkünstler Wieland Wagner in der Johanniskirche in Luckenwalde auf. Mit musikalischen Geschichten unterhielten sie ihr junges und älteres Publikum gleichermaßen. Zum Reformationsjahr gab es auch noch zwei Luther-Lieder.

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Gerhard Schöne sang am Sonnabend in Luckenwalde.

Quelle: Katja Schubert

Luckenwalde. Mit den Zeilen „Ich hab so viele Geschwister, unüberschaubar die Zahl“ begann Gerhard Schöne sein gleichnamiges Konzert in der Luckenwalder Johanniskirche. Gemeinsam mit dem Komponisten und Arrangeur Georg Wieland Wagner spielte er am Sonnabend ein Potpourri seiner Programme, die den ostdeutschen Liedermacher so berühmt gemacht haben.

Gerhard Schöne haucht den Liedern Seele ein

Mit eindringlich klarer Stimme hauchte Schöne den Liedtexten aus aller Welt, die er ins Deutsche übersetzt hatte, eine Seele ein, während Wieland Wagner den Worten die passenden Töne gab. Virtuos rotierte der multitalentierte Musiker im Hintergrund um sich selbst. Er spielte mal laut, mal leise mit Vibraphon, Marimba, Pauken und Glocken und erschuf so eine Klangkomposition der außergewöhnlichen Art. Als kleines Bonbon brachte Wagner zur Würdigung des Reformationsjubiläums zwei Instrumentalparaphrasen berühmter Luther-Lieder dar.

Erwachsenen-Konzert für Kinder umgeschrieben

Die Leidenschaft der beiden Musiker war in der atemberaubenden Wirkung am Publikum zu spüren – vor allem die jüngeren Zuhörer hielt es kaum auf ihren Plätzen. „Ursprünglich war dies als Erwachsenenkonzert gedacht, doch wegen der Vielzahl an Kindern haben wir spontan unser Programm angepasst“, sagte Schöne. Neben tiefbewegenden musikalischen Geschichten über die kleinen und großen Probleme dieser Welt, oft erzählt aus der Sicht eines betroffenen Kindes, wurden lustige „Geräuschgeschichten“ zum Besten gegeben. Mit vollem Körpereinsatz animierte Schöne das Auditorium zum Klatschen, Schnipsen und Mitsingen, um den Nachwuchs bei Laune zu halten.

Die Mischung dieser doch sehr unterschiedlichen Thematiken und Melodien glich einem emotionalen Karussell. Letztendlich beschrieb das Konzert vor allem eines: das Leben in all seinen Facetten.

Von Katja Schubert

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