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Teltow-Fläming Musikalisches Feuerwerk
Lokales Teltow-Fläming Musikalisches Feuerwerk
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00:17 05.01.2016
Das Preußische Kammerorchester aus Prenzlau gab sein Silvesterkonzert 2015 im ausverkauften Luckenwalder Stadttheater. Quelle: Elinor Wenke
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Luckenwalde

Zum 22. Mal in Folge wurde der Jahresausklang im Luckenwalder Stadttheater musikalisch mit einem Silvesterkonzert gefeiert und auch diesmal – wie seit 1997 – vor ausverkauftem Hause. Das Preußische Kammerorchester aus Prenzlau war vielen Besuchern nicht unbekannt, die Musiker läuteten bereits 2010 und 2013 das Jahr in Luckenwalde aus. „Diesmal waren sie schon am Mittag gekommen, um noch eine komplette Generalprobe durchzuziehen“, berichtete Andreas Kitzing vom städtischen Kulturamt.

Zum vornehmlich älteren Publikum zählten wieder viele Stammbesucher. So strömte eine ganze Busladung aus Rangsdorf in Richtung Theaterbühne. „Seit 15 Jahren kommen wir jedes Mal hierher, diesmal mit 50 Leuten“, berichtete Reisedienstleiter Rainer Schulz. Meistens gönnt auch er sich das musikalische Vergnügen, diesmal chauffierte er aber nur den Bus.

Christel Stöck, Ingrid Herold und Ingeborg Apelt aus Luckenwalde kennen sich aus der Awo-Strickgruppe. Für sie ist das Silvesterkonzert seit Jahren ein Muss. Christel Stöck hat bereits im August die Karten für das Trio besorgt. „Es muss unbedingt Reihe 19 sein“, erklärte sie, „ich bin so klein und dort sitzt man schön erhöht.“

Schon ein Blick ins Konzertprogramm verriet, dass es unter der Leitung des neuen Dirigenten James Lowe, eines gebürtigen Engländers, ein beschwingter, flotter und zumeist heiterer Jahresausklang werden würde. Präsentiert wurden unter anderem Melodien von Johann Strauß und Franz Lehár, von Jacques Offenbach, Giuseppe Verdi, Peter Tschaikowski und Ralph Benatzky. Die rund 730 Besucher erlebten ein Feuerwerk an musikalischen Klängen mit gut gelaunten Musikern und außergewöhnlichen Solisten. Alenka Genzel als Sopranistin und Frank Matthias als Bariton zeigten dabei durchaus auch schauspielerisches Talent, etwa beim „Katzenduett“ von Gioachino Rossini oder dem Ohrwurm „Die Nacht ist nicht allein zum Schlafen da“ von Theo Mackeben.

Frank Matthias erwies sich darüber hinaus als halber Kabarettist. Manchen dauerten seine Erklärungen zwischen den Musikstücken zu lange, andere waren dankbar für die Informationen. Sie erfuhren zum Beispiel die Spitznamen „Lanzi“ für Franz Lehár und „Shany“ für Johann Strauß oder dass die „Lustige Witwe“ von Lehár in den ersten Jahren als „Traurige Witwe“ durchgefallen und verspottet worden war. Als Ehrerbietung für die Gastgeberstadt sangen die Solisten in abgewandelter Form „Das muss ein Stück vom Himmel sein – Luckenwalde und der Wein“. Als erste Zugabe erklatschten sich die Zuschauer noch den beliebten Radetzky-Marsch.

Christel und Joseph Müller aus Trebbin gehörten bereits zum siebten Mal zum Publikum und waren auch diesmal wieder zufrieden. „Mir hat das lockere Programm gefallen“, lobte Joseph Müller, er vermisste nur die Brandenburg-Hymne als Abschluss.

Das Preußische Kammerorchester war nicht zum letzten Mal in Luckenwalde. „Wir werden die Musiker zum Abschlusskonzert beim Classic Open Air anlässlich der 800-Jahr-Feier im Oktober wieder hier erleben“, kündigte Andreas Kitzing an. Und er liebäugelt damit, sie für das Silvesterkonzert 2017 zu verpflichten.

Von Elinor Wenke

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