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Musikalisches Heimspiel

Jüterbog Musikalisches Heimspiel

Wenn der Pop-Chor „Arkona forte“ in Jüterbog zum ersten Mal mit einem eigenständigen Konzertprogramm auf die Bühne tritt, hat dessen Leiterin einen ganz besonderen Grund, aufgeregt zu sein. Denn für Anja Hofbauer ist dies ein Heimspiel.

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Anja Hofbauer und Jüterbog verbindet viel. Nun kehrt sie, zumindest für einen Abend, in ihre Heimatstadt zurück.

Quelle: Klemens

Jüterbog. Wenn sich am Sonnabend im Jüterboger Kulturquartier der Vorhang für den Pop-Chor „Arkona forte“ hebt, werden viele Herzen höher schlagen. Denn das vor fünf Jahren gegründete Ensemble tritt nicht nur zum ersten Mal mit einem kompletten Konzertprogramm vor ein Publikum und ist deshalb, trotz großer Erfahrung als Festival-Chor, besonders aufgeregt. Für Chor-Leiterin und -Dirigentin Anja Hofbauer ist dies der erste Auftritt als Chorleiterin vor ihren musikalischen Wegbegleitern der ersten Stunde. Denn die heute 45-jährige studierte Musikpädagogin stammt aus Jüterbog und machte dort ihre ersten musikalischen Gehversuche. Viele von denen, die sie damals unterstützten, hat sie nun zum Konzert eingeladen.

Eltern sitzen in der ersten Reihe

In der ersten Reihe sitzen werden ihre Eltern Ingrid und Bernd Berger, die früh die Neigung und das Talent ihrer Tochter erkannten und förderten. Auch, weil sie mit Flöte und Trompete die Freude am Musizieren vorlebten.

Die Flötengruppe und der Trompetenunterricht in der Kirchgemeinde, später der Akkordeonunterricht an der Musikschule, legten die musikalischen Grundlagen. Ihren ersten Klavierlehrer, vergöttert Anja Hofbauer geradezu. Er ist bis heute ihr musikalisches Vorbild.

Der erste Ton stellte die Weichen

Als 13-Jährige erlebte sie in der Jüterboger Konzertstätte den Auftritt des Neuruppiner Jugendchores. „Beim ersten Ton war mit klar: Das will ich auch machen“, erinnert sie sich. Dessen Leiter wurde Jahre später ihr Professor.

Heute arbeitet Anja Hofbauer als Musiklehrerin. Und sie gründete mit Gleichgesinnten am Berliner Arkonaplatz „Arkona forte“, dessen Repertoire von der Renaissance über Volksliedbearbeitungen bis zum Cross-Over reicht.

„Renaissance bis Pop“, 17. Juni, 17 Uhr, Kulturquartier.

Von Uwe Klemens

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