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Nach 33 Jahren als Schulleiterin zurück

Werbig Nach 33 Jahren als Schulleiterin zurück

Petra Schrank feiert heute ihren zweiten „Ersten Schultag“ an der Grundschule in Werbig. Vor 33 Jahren begann sie dort ihre Lehrer-Laufbahn, ab heute übernimmt sie die Leitung der Achim-von-Arnim-Schule.

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Die Hand an der Klingel hat in der Werbiger Achim-von-Arnim-Grundschule ab diesem Schuljahr als Schulleiterin Petra Schrank.

Quelle: Uwe Klemens

Werbig. Erste Schultage sind eine schöne Sache und gehören zu den unvergesslichen Dingen im Leben. Wenn Petra Schrank am Einschulungstag die Werbiger Ludwig-Achim-von-Arnim-Grundschule betritt, beginnt für die gebürtige Langenlipsdorferin zum zweiten Mal der erste Schultag an derselben Schule. Genau 33 Jahre liegen zwischen ihrem ersten Arbeitstag als frischgebackene Lehrerin und dem heutigen Neustart als Schulleiterin. Wäre die Schule zwei Jahre eher gebaut worden, hätte sie dort sogar noch selbst die Schulbank gedrückt.

Lehrer zu werden, stand früh fest

„Dass ich Lehrerin werden will, wusste ich schon seit der 8. Klasse“, erinnert sich Petra Schrank, die damals noch Friedrich hieß und ihre Grundschulzeit (die damals noch Unterstufe hieß) in Langenlipsdorf, Zellendorf und Hohenahlsdorf absolvierte. „Deutsch war mein Lieblingsfach und die Lehrer, die ich damals hatte, haben in mir die Passion für alles, was mit Sprache zu tun hat, geweckt, sodass ich Lust bekam, das auch an andere weiterzugeben“, sagt Schrank im Rückblick. Ab Klasse neun am Jüterboger Gymnasium kam die Begeisterung für die englische Sprache hinzu, womit die Weichen für eine Karriere als Deutsch- und Englischlehrerin gestellt worden waren.

Mit dem Abi in der Tasche nach Berlin

„Schwuppdiwupp war die aufregende Zeit im Jüterboger Gymnasium schon vorbei. Mit dem Abi in der Tasche ging’s zum Studium nach Berlin und im Urlaub bis nach Bulgarien, was beides für mich damals ,Freiheit pur’ bedeutete“, erinnert sich Petra Schrank. Als Lehrerin und junge Mutter kehrte sie vier Jahre später in ihre Heimatregion zurück. „Die Berliner Studenten waren froh, dass wir aus der Provinz ihnen nicht die Stellen wegnahmen. Und ich wollte unbedingt nach Hause“.

Laufbahn ist bewegt

Trotzdem ist ihre berufliche Laufbahn mehr als bewegt. Als die Werbiger Oberschule aufgelöst wurde, entschied sie sich, zwei Jahre als Deutschlehrerin an einem Gymnasium in Lettland zu unterrichten. „Das war eine super Erfahrung, auch wenn es anfangs schwer war“, berichtet sie. Dahmes Grundschule, die Wiesenoberschule und das Gymnasium in Jüterbog waren die nächsten Stationen. Nach Zusatzstudium mit Master-Abschluss übernahm sie parallel die Referendar-Ausbildung. „Für den Beruf sollte man brennen, sonst braucht man gar nicht erst loslaufen“, ist ihr Credo als Lehrerin.

Von Uwe Klemens

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