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Nachbarschaftshilfe in Frankenförde

Frankenförde Nachbarschaftshilfe in Frankenförde

In Frankenförde helfen sich die Nachbarn gegenseitig. Vor allem die Senioren sind sehr aktiv. Darüber freut sich Ortsvorsteherin Liane Thieme besonders. Und sie kennt das Geheimnis dahinter.

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Das Seniorencafé im Mehrzweckgebäude in Frankenförde

Quelle: Privat

Frankenförde. Ortsvorsteherin Liane Thieme lobt die Seniorenarbeit in ihrem Ort. Der Zusammenhalt in Frankenförde war schon immer gut, aber jetzt ist er noch besser geworden. Dazu hat das Seniorencafé beigetragen, das im vergangenen Jahr ins Leben gerufen wurde und ein beliebter Treffpunkt für das ältere Semester geworden ist. Selbst ehemalige Frankenförder, die längst weggezogen sind, freuen sich, wenn sie eingeladen werden. Die Mädchen und Jungen der Kinder- und Jugendfeuerwehr haben tolle Bilder gemalt, sodass der Raum im Mehrzweckgebäude hübsch dekoriert ist.

Hilfe, wenn Not am Mann ist

Waltraud Klotz arbeitet seit Ende vergangenen Jahres im Seniorenbeirat der Gemeinde Nuthe-Urstromtal mit und bringt sich auch im Ort mit ein. Sie hat früher bei der Krankenkasse gearbeitet und seit sie im Ruhestand ist, fehlte ihr etwas.„Jetzt habe ich eine Aufgabe und freue mich, anderen helfen zu können“, sagt Waltraud Klotz. Und da ist sie nicht die einzige im Ort. Auch auf Herta Nickel und Ingrid Bork ist immer Verlass. Sie fahren bei Bedarf mit denen, die kein Auto haben, zum Einkaufen oder auch zum Arzt. Wer Kinder und Enkel im Ort hat, ist meist nicht auf Hilfe angewiesen. Wer aber allein wohnt, der freut sich über Abwechslung und jede Hilfe.

Als ein Frankenförder Ehepaar kürzlich im Urlaub war, übernahmen die aktiven Senioren Haus und Garten und sorgten dafür, dass der Rasen gewässert und das Kaninchen versorgt wurde. Selbst Heidelbeeren wurden schon gepflückt und zu Marmelade verarbeitet, als der Hausbesitzer verreist war.

Sechs Senioren treffen sich regelmäßig

Zum harten Kern gehören sechs Frankenförder Senioren, die sich regelmäßig zum Kaffeeklatsch treffen und dabei auch mitteilen, wer Hilfe braucht. „Frankenförde ist ja nicht so groß, da spricht es sich schnell rum, wenn ein Einsatz nötig wird“, sagt Waltraud Klotz. Die 64-Jährige kann dabei immer auf die Hilfe von Ehemann Herbert zählen. Wobei sich die Hilfe längst nicht nur auf Senioren beschränkt, sondern generationsübergreifend ist und auch schon Kinder in Obhut genommen wurde, damit die Eltern was erledigen konnten.

Ortsvorsteherin wünscht sich einen Schaukasten

Um offizielle Informationen besser an alle Bürger bringen zu können, wünscht sich Ortsvorsteherin Liane Thieme einen Schaukasten, wie man ihn von der Kirche und Gemeindehäusern kennt. Bisher bringt sie ihre Ankündigungen im Fenster vom Mehrzweckhaus an.

Für den nächsten Seniorentag hat sich Liane Thieme etwas Besonderes überlegt. Sie hat einen Hörgeräteakustiker eingeladen, der den Senioren Wissenswertes über modernste Geräte und deren Anwendung berichten soll. „Es betrifft ja einige und ich kann mir schon vorstellen, dass dieser Thema viele interessiert“, fügt die Ortsvorsteherin hinzu.

Von Margrit Hahn

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