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Teltow-Fläming Nachfolge für Superintendentin beraten
Lokales Teltow-Fläming Nachfolge für Superintendentin beraten
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00:49 14.04.2018
Katharina Furian gibt das Amt der Superintendentin auf. Quelle: Hartmut F. Reck
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Luckenwalde

Ihren Vater hat Katharina Furian schon übertrumpft. Der war 17 Jahre lang Superintendent des früheren Kirchenkreises Zossen und somit im 20. Jahrhundert auch am längsten von allen Superintendenten in diesem Amt.

18 Jahre Chefin im Kirchenkreis

Seine Tochter wird es, wenn sie sich im August von ihrem Amt als Superintendentin des Kirchenkreises Zossen-Fläming verabschiedet, sogar auf 18 Jahre gebracht haben. Ob sie mit dieser Zeitspanne auch im 21. Jahrhundert als die „längste“ Pfarrerin in diesem Amt gelten kann, wird wohl kaum ein jetzt bewusst lebender Mensch am Ende dieses Jahrhunderts im Rückblick nachrechnen können.

Frühjahrssynode des Kirchenkreises Zossen-Fläming im Luckenwalder Kreishaus. Quelle: Hartmut F. Reck

Auch wenn es noch fünf Monate bis zu Furians Wechsel nach Berlin ins Konsistorium der Evangelischen Landeskirche dauern wird, hat der Abschied auf Raten schon begonnen. Bei der Frühjahrssynode des Kirchenkreises am Sonnabend im Luckenwalder Kreishaus war es die letzte Sitzung des Kirchenparlaments, an der Furian teilnahm.

Auswahlkommission für Superintendenten-Nachfolge bestimmt

Dort trafen die Synodalen, also die Delegierten aus allen Kirchengemeinden, die ersten Vorbereitungen für Furians Nachfolge. So wählten sie eine Auswahlkommission, die die Bewerbungen bewerten und eine engere Auswahl treffen wird. Sie traf sich gleich im Anschluss zu ihrer ersten Sitzung.

Die Kandidaten sollen sich zunächst in Luckenwalde, Zossen und Jüterbog vorstellen bevor die Wahlsynode am 16. Mai in Zossen die Entscheidung trifft. Dazu wünschte Landrätin Kornelia Wehlan (Linke) den Synodalen „eine glückliche Hand“. Furians Nachfolger werde in „große Fußstapfen“ treten.

Drei Kleinbusse für die Jugendarbeit wurden am Rande der Frühjahrssynode übergeben. Quelle: Hartmut F. ReckHartmut F. Reck

Innerhalb der Tagung der Kirchensynode gab es auch ein großes Geschenk: Die Jugendarbeit im Kirchenkreis kann ab sofort auf drei Kleinbusse zurückgreifen. Marcus Grothe vom Opel-Autohaus Lautsch in Luckenwalde übergab die drei Opel Vivaro Kombi an die Superintendentin und die Kreisjugendpfarrerin.

Themen-Schwerpunkt: Mehr Bio-Bauern auf Kirchenflächen

Schwerpunkt der Synode war der ökologische Umgang mit Kirchenland und das Verfahren der Verpachtung. So ist der Kirchenkreis im Besitz von 2540 Hektar Ackerland. Nur neun Prozent davon (228 Hektar) werden derzeit ökologisch bewirtschaftet. Bis 2025 sollen es 25 Prozent sein. Daher besteht Handlungsbedarf. Der Umweltbeauftragte der Landeskirche, Hans-Georg Baaske, empfahl, nicht nur an die Meistbietenden zu verpachten, sondern örtliche Landwirte gegenüber Großunternehmen zu bevorzugen.

Von Hartmut F. Reck

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