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Teltow-Fläming Nackedeis müssen sich gedulden
Lokales Teltow-Fläming Nackedeis müssen sich gedulden
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12:23 23.01.2014
85 Nackte wanderten 2013 durchs Glauer Wildgehege. Quelle: Nadine Pensold
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Trebbin

Die Stadt Trebbin arbeitet weiter an der Einrichtung des dritten offiziellen Nacktwanderwegs in Deutschland. Allerdings ist weiter unklar, wo die FKK-Fans künftig spazieren gehen sollen.

Die zunächst favorisierte Strecke in den Glauer Bergen ist vom Tisch. Zu viel Tourismus und Besiedelung sind die Gründe. „Am Wochenende sind hier bis zu 600 Besucher in Blankensee unterwegs, jährlich kommen 15.000 Gäste ins Naturparkzentrum. Hinzu kommen rund 420 Bewohner der Friedensstadt“, sagt Paul Schuchardt von der Johannischen Kirche, durch deren Gebiet die Wanderstrecke hätte führen können. „Ich wüsste nicht, wo hier ein geschützter Weg angelegt werden soll.“

Nun wird nach einer neuen Route gesucht, auf der die Nackten ungestört wandern können. Zwei Ideen gibt es bereits, sie wurden am Dienstag im Trebbiner Kulturausschuss vorgestellt. Eine Möglichkeit wäre ein Rundweg entlang der Nuthe von der alten Badeanstalt in Trebbin Richtung Märtensmühle (Gemeinde Nuthe-Urstromtal). Der Knackpunkt: Die Wanderer müssten Wehre kreuzen, die nicht betreten werden dürfen. Ebenfalls wurde ein Weg von Trebbin nach Christinendorf entlang des Amtsgrabens vorgeschlagen. Alternativ zu einem offiziell ausgeschilderten Rundweg wären Nacktwanderungen im Wildgehege in Glau zu angekündigten Terminen möglich.

Eine Lösung, die nicht im Sinne von Ulfert Hanschur wäre. Er hat die Diskussion um die Errichtung des Nacktwanderwegs in Trebbin in Gang gebracht. „Die Idee mit termingebundenen Wanderungen finde ich nicht so toll. Das würde irgendwann im Sande verlaufen“, sagt er. Ein offizieller Weg biete den Nacktwanderern mehr Möglichkeiten, zumal viele solche Ausflüge spontan planen würden. „Die Leute wollen sich bei schönem Wetter ins Auto setzen und zum Wandern gehen“, sagt Hanschur. Er hofft weiterhin, dass Trebbin sich für einen solchen Weg entscheidet. „Dieses Jahr wird das aber eher nichts mehr“, befürchtet er. „Da werden wir uns auf 2015 einstellen müssen.“

Trebbins Bürgermeister Thomas Berger (CDU) befürwortet das Projekt: „Ich habe Hoffnung, dass wir das noch hinkriegen. Ich empfinde es als touristisch positive Maßnahme für die Region“, sagt Berger und fügt hinzu: „Allerdings muss der Weg im Einklang mit den Menschen hier vor Ort sein.“

Von Nadine Pensold

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