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Narren geben Schlüssel und leere Kassen zurück

Ruhlsdorf Narren geben Schlüssel und leere Kassen zurück

Traditionell beendeten die Jecken in Nuthe-Urstromtal und Luckenwalde am Aschermittwoch die närrische Regentschaft. In der Gemeindeverwaltung Nuthe-Urstromtal und im Luckenwalder Rathaus gaben sie die Schlüssel und leeren Kassen zurück.

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Monika Nestler (l.) forderte Kasse und Schlüssel im Tausch gegen Quarkspitzen zurück.

Quelle: Margrit Hahn

Ruhlsdorf. Das Entsetzen über den drogenberauschten Todesfahrer von Müllrose hatte gestern sogar die Mitglieder des Karnevalsvereins „Die Urstromtaler“ erfasst. Trotz Aschermittwoch verzichteten sie bei der Schlüsselrückgabe in der Ruhlsdorfer Gemeindeverwaltung auf lustige Sprüche und Tänze.

Quarkspitzen von der Bürgermeisterin

„Für uns ist es Grund genug, uns im Verein noch stärker für Kinder und Jugendliche zu engagieren, um sie von der Straße und von Drogen wegzubekommen“, sagte Vereinsvorsitzender Ingo Drewes. Aber die 96 leckeren Quarkspitzen – gebacken ab morgens um 5 Uhr von Nuthe-Urstromtals Bürgermeisterin Monika Nestler (Linke) – ließen sie sich trotzdem schmecken. Zuvor wollte Nestler aber den Schlüssel und die Kasse zurück. Bei der Kasse erkundigte sie sich, ob diese auch schön schwer sei. Und tatsächlich: Die Jecken brachten sie gefüllt zurück – allerdings mit Kröten und Mäusen aus Gummi zum Vernaschen.

Für den Karnevalsverein geht am Ende der Saison schon die Planung für die nächste Saison los. „Wir müssen schon beginnen, weil in den Sommerferien nicht geprobt wird“, sagte Ingo Drewes. In den nächsten Tagen sind die Woltersdorfer zu Frauentagsfeiern sehr gefragt.

Schlüsselübergabe in Luckenwalde mit Vize-Bürgermeister Peter Mann (l)

Schlüsselübergabe in Luckenwalde mit Vize-Bürgermeister Peter Mann (l.).

Quelle: Elinor Wenke

In Luckenwalde marschierten die Jecken des Luckenkiener Karnevalsklubs (LKK) nach anstrengender Saison pünktlich um 11.11 Uhr ins Rathaus ein, um den Rathausschlüssel und die leere Kasse zurückzugeben. „Zwar mussten wir krankheitsbedingt eine Feier ausfallen lassen“, sagte Petra Huhnstock, „aber wir haben zwei Umzüge und sechs Veranstaltungen absolviert.“

Vize-Bürgermeister Peter Mann wollte den Narren zur nächsten Saison eigentlich keine neu gefüllte Kasse in Aussicht stellen. „Aber es stand ja schon in der Zeitung, dass wir mehr Geld als erwartet haben“, scherzte er. Für die etwas müden Karnevalisten gab es anschließend 30 Eiersalat-Schnittchen, 35 Matjes-Schnittchen und literweise Mineralwasser.

Von Margrit Hahn und Elinor Wenke

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