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Naturschutz mit Pinselstrich

Heinz-Helge Schulze zeigt im Kulturquartier Kinderbuch-Illustrationen Naturschutz mit Pinselstrich

„Die Tierwelt im Kinderbuch“ heißt die Ausstellung des Illustrators Heinz-Helge Schulze, der mittlerweile 77 Kinderbücher mit seinen Bildern versehen hat. Die Schau im Jüterboger Kulturquartier Mönchenkloster soll bis zum Januar vor allem junge Ausstellungsbesucher anlocken, die in Schulzes Tierreich eintauchen können.

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Heinz-Helge Schulze (l.) erläutert seine Arbeitsweise.

Quelle: Burghardt

Jüterbog. Ob eine Fliege, eine Ameise, ein Käfer oder ein Igel – nichts in der Natur ist Heinz-Helge Schulze zu klein oder zu gering, um nicht mit feinem Pinselstrich im Bild festgehalten zu werden. Seine Illustrationen sind mittlerweile in 77 Kinderbüchern im In- und Ausland veröffentlicht, sogar in China. Bei der Eröffnung der Ausstellung „Die Tierwelt im Kinderbuch“ am Sonntagnachmittag im Kulturquartier Mönchenkloster Jüterbog betonte der 68-Jährige, wie wichtig es ihm ist, den Naturschutzgedanken zu verbreiten.

Sein Talent entdeckte er schon als Schüler. Als ausgebildeter Gebrauchswerber und studierter Theaterkunstmaler arbeitete Heinz-Helge Schulze zunächst für die Deutsche Staatsoper in Berlin. Doch hinter den Kulissen war es ihm „zu staubig“, wie er verriet. Von 1979 an arbeitete Heinz-Helge Schulze als freiberuflicher Illustrator für Kinderzeitschriften der DDR und veröffentlichte Karikaturen, unter anderem in dem Satire-Magazin Eulenspiegel. „Mein Traum war es immer, Bücher zu machen“, sagte Heinz-Helge Schulze, der in Holzdorf zu Hause ist.1984 erschien das erste Buch mit seinen Illustrationen. Seit vielen Jahren arbeitet er mit renommierten Verlagen zusammen.

„Ich mache keine Kunst“, erklärte er den Besuchern der Ausstellungseröffnung, „sondern das, was jeder versteht.“ Ausführlich erläuterte er seine Maltechniken und die Arbeitsweise eines Illustrators. Auf den Originalen an den Wänden und in den Büchern kann der Betrachter mehr entdecken, wenn er ein zweites oder drittes Mal hinschaut. So ging es jedenfalls Museumsleiter Norbert Jannek, der die Sonderausstellung, die bis zum 31. Januar 2016 dauert, eröffnete.

Die naturalistischen Abbildungen werden sicher auch den jungen Besuchern gefallen. Denn das Museum hat Schul- und Kindergartenkinder eingeladen, sich in der Vorweihnachtszeit „Die Tierwelt im Kinderbuch“ anzusehen.

Von Martina Burghardt

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