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Neubau der Luckenwalder Feuerwache liegt im Plan

Sicherheit Neubau der Luckenwalder Feuerwache liegt im Plan

Mit einer Investition von 5,8 Millionen Euro ist der Neubau der Feuerwache zurzeit das größte Bauvorhaben der Stadt Luckenwalde. Die Arbeiten liegen sowohl im Kosten- als auch im Zeitplan. Die Außenfassade ist fast fertig.

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Das Unternehmen Tief- und Leitungsbau Walddrehna legt zurzeit ein 50-Kubikmeter-Regenwasserrückhaltebecken an.

Quelle: Elinor Wenke

Luckenwalde. Ein rotbrauner Koloss an der Dessauer Straße in Luckenwalde nimmt im Auftrag der Stadt Gestalt an – der Neubau der Feuerwache. Nach der Grundsteinlegung im April 2015 soll die Außenfassade Ende nächster Woche fertig sein. „Zurzeit werden die letzten Klinker angebracht“, sagte Werner Stahl, Leiter der technischen Gebäudeverwaltung der Stadt. „Wir liegen sowohl im Zeitplan als auch im Kostenbudget“, versichert er. Nach ersten Verzögerungen und Mehrkosten wegen des unerwartet stark verseuchten Bodens blieb die Stadt von weiteren bösen Überraschungen verschont. Der gigantische Bau soll 5,8 Millionen Euro kosten und Ende Dezember seiner Bestimmung übergeben werden.

 Im Innern der großen Fahrzeughalle hängen Saugschläuche für Abgase wie riesige Schnorchel von der Decke

Im Innern der großen Fahrzeughalle hängen Saugschläuche für Abgase wie riesige Schnorchel von der Decke.

Quelle: Elinor Wenke

Im Innern des Gebäudes ist elektroseitig laut Stahl alles fertig. Heizungs- und Sanitäranlagen sind verrohrt. Wenn Maler und Fußbodenleger ihre Arbeit verrichtet haben, werden noch Steckdosen, Lichtsschächte, Wasch- und Toilettenbecken angebracht. Allein 10 000 Meter Kabel haben die Elektriker bislang verlegt. „Dazu kommen noch jede Menge Daten- und Steuerungskabel“, sagt Stahl.

Die Fahrzeughalle ist fertig gepflastert. Die Betonsteine setzen sich außen fort, damit die Fahrzeuge quasi nahtlos aus der Halle fahren können. Von der Decke hängen große Schlauch-Schnorchel wie Riesenwürmer herunter. „Das sind die Absaugrohre für die Abgase“, erklärt Stahl. Wenn die Fahrzeuge losfahren, erzeugen sie in der Halle die ersten Abgase. Der Schnorchel wird an den Auspuff angedockt, saugt die schädlichen Gase sofort ab und löst sich selbstständig wieder ab, wenn der Löschwagen die Halle verlässt. „Das ist reine Gesundheitsvorsorge“, sagt Stahl.

Unterirdisches Rückhaltebecken fasst 50 000 Liter Regenwasser

Eine weitere Auflage hat der Bauherr im Außengelände zu erfüllen. Zurzeit wird ein unterirdisches Regenwasserrückhaltebecken mit einem Volumen von 50 Kubikmetern angelegt. Die Begründung: Bei Starkregen heißt es in Luckenwalde gerade in Bahnhofsnähe schnell mal „Land unter“. „Wir können bis zu 50 000 Liter Regenwasser auffangen und zurückhalten“, erklärt Stahl. Erst mit einer halben Stunde Zeitverzögerung darf es in den Regenwasserkanal geleitet werden.

Nicht alle Luckenwalder sind über die Begleiterscheinungen des Baus erfreut. So kritisierte Reinhard Tischbier am MAZ-Sorgentelefon, dass der angrenzende Hermann-Henschel-Weg bereits seit einem Jahr gesperrt ist, aus seiner Sicht unnötig. „Das ist eine Sicherheitsfrage“, sagt Stahl. Zum einen erfolge die Materialanlieferung über den Henschel-Weg, zum anderen habe die schwere Bautechnik einen großen Aktionsradius, der bis auf die Straße reiche. „Wir müssten allzu oft den öffentlichen Verkehr sperren“, so Stahl.

Von Elinor Wenke

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