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Neubau für Flüchtlinge und Saisonarbeiter

Hennickendorfer Pegasus-Park Neubau für Flüchtlinge und Saisonarbeiter

In der Gemeindevertretersitzung am Dienstagabend wurde die Änderung des Bebauungsplanes im Gewerbegebiet Pegasus-Park beschlossen. Die Geschäftsführer des Obst- und Gemüsehofs Hennickendorf planen einen Neubau für Flüchtlinge, der später den Saisonarbeiter zur Verfügung stehen soll.

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Im November gab es eine Infoveranstaltung zur Flüchtlingsunterbringung in Hennickendorf

Quelle: Lisa Blech

Ruhlsdorf. In Hennickendorf soll auf dem Areal des Obst- und Gemüsehofes ein Neubau entstehen, in dem Flüchtlinge untergebracht werden. Später, wenn kein Bedarf mehr an Flüchtlingsunterkünften besteht, will die Firma dort Saisonarbeiter unterbringen, die auf dem Obst- und Gemüsehof arbeiten. Das teilte Bürgermeisterin Monika Nestler (Linke) den Gemeindevertretern am Dienstag mit.

Bürger wollten die Einwohnerfragestunde nutzen, um Genaues zu erfahren. „Wir möchten wissen, wie viele Flüchtlinge über welchen Zeitraum in Hennickendorf untergebracht werden sollen“, sagte ein Anwohner, der in der Nähe des Pegasusparkes wohnt. Die Bürgermeisterin verwies auf den Tagesordnungspunkt 10, in dem das Thema behandelt wurde. Der Bitte, den Tagesordnungspunkt vorzuziehen, wurde nicht entsprochen.

Das Gewerbegebiet Pegasuspark wird durch die Obst- und Gemüsehof Hennickendorf GmbH seit Jahren als Gewerbestandort genutzt. Seit 2011 entstanden dort ein Wirtschaftsgebäude, Büroräume sowie Unterkünfte für Erntehelfer. Um der Entwicklung der Firma Rechnung zu tragen, wird eine Änderung des Bebauungsplanes angestrebt. Bei einer Einwohnerversammlung im Oktober hatte Gese

„Es war uns bewusst, dass wir in dieser Zeit andere Möglichkeiten finden müssen. Die Personen, die in Hennickendorf Fuß gefasst haben, sollen nicht in Traglufthallen untergebracht werden“, sagte Nestler. Deshalb müssen planungsrechtliche Voraussetzungen geschaffen werden, die eine Unterbringung möglich machen. „Wir sind laut Gesetz verpflichtet, Unterkünfte für Asylsuchende bereitzustellen. Wenn ein Unternehmen solche Pläne entwickelt, sind wir als Verwaltung die letzten, die dem nicht Rechnung tragen würden“, fügte sie hinzu.

Die Frage nach Dauer und Anzahl der Flüchtlinge, konnte die Bürgermeisterin nicht beantworten. Erst müssten die Pläne erarbeitet werden, dann gebe es einen Entwurf, den die Bürger einsehen könnten.

Eine Einwohnerin bat darum, dass die Belastungen für den Ort berücksichtigt werden. „Die Anliegerstraßen sind jetzt schon defekt. Und die vielen Busse, die Saisonarbeiter zu den Feldern bringen, verursachen Lärm und Gestank.“ Christina Schneider (Freie Liste, parteilos) erkundigte sich nach einer Lösung während der Bauzeit. „Die Asylsuchenden werden solange im Pegasuspark in Wohncontainern untergebracht“, sagte die Bürgermeisterin.

Von Margrit Hahn

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