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Teltow-Fläming Neue Alarmfolge für Niederer Fläming
Lokales Teltow-Fläming Neue Alarmfolge für Niederer Fläming
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14:50 20.04.2016
Nico Rudolph mit dem hydraulischen Rettungsspreizer. Quelle: Peter Degener
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Hohenseefeld

Seit Dienstag gilt für die freiwilligen Feuerwehren von Niederer Fläming eine neue Ausrückefolge. Gemeindewehrführer Nico Rudolph hatte über Wochen einen neuen Plan erarbeitet, der die Entfernungen der Ortsteile, die verschiedenen Einsatzfälle, die typische Einsatzbereitschaft und die technische Ausrüstung der einzelnen Wehren berücksichtigen musste. In den vergangenen Tagen hat er mit Mitarbeitern des Brandschutzes der Kreisverwaltung alle Daten in das Alarmsystem eingepflegt und simuliert.

Seit 2014 dauert die Überarbeitung des Alarmierungssystems

„Die neue Ausrückefolge wurde mit dem täglichen Update der Leitstelle in Brandenburg an der Havel scharfgestellt“, sagt Rudolph. Seit 2014 dauert die Überarbeitung des Alarmierungssystems im Landkreis. Laut Kreisbrandmeister Gerd Heine ist man aber nun beinahe fertig. Derzeit werden noch Niedergörsdorf, Dahme und Ludwigsfelde bearbeitet. Pro Kommune dauert das bis zu acht Wochen, da für jeden einzelnen Ortsteil eigene Tabellen und Stichworte wie „Brand Wald groß“ oder „Hilfeleistungseinsatz“ angelegt werden müssen.

Wegen veralteter Informationen umsonst ausgerückt

„Werbig, Welsickendorf und Hohenseefeld sind immer mindestens an zweiter oder dritter Stelle“, sagt Rudolph über die Ausrückefolge für jeden der 23 Ortsteile von Niederer Fläming. Doch gerade die Wehr in Hohenseefeld wird sich über das Update freuen. Hier war man wegen veralteter Informationen zuletzt mehrfach umsonst ausgerückt. Zu drei Verkehrsunfällen auf der Bundesstraße 101 wurden die Kameraden seit September gerufen, weil sie einen hydraulischen Rettungssatz mit Spreizer und Schere besitzen. „Der Rettungssatz in Welsickendorf war nicht in der Software hinterlegt und deshalb wurde stets auch Hohenseefeld alarmiert“, erklärt Rudolph.

Unmut bei freistellenden Betrieben

Innerhalb der Feuerwehr hatte es laut Hohenseefelds Ortswehrfüherr Matthes Wilke „keinen Unmut“ gegeben, „aber bei den Betrieben“, fügt er hinzu: „Denn dort fehlen die Leute. Wir haben das Glück, dass viele Betriebe ihre Leute freistellen, deshalb sollte so etwas nicht so oft passieren.“

Künftig sollen die Gemeindewehrführer selbst Änderungen einpflegen können, sodass neue Technik wie eine Wärmebildkamera schnell im System hinterlegt wird und dann sinnvoll zum Einsatz kommt. „Fehlalarme wird es aber auch künftig geben“ sagt Kreisbrandmeister Heine. Rund 250 waren es im letzten Jahr im Landkreis. Der dünn besiedelte Süden war davon allerdings wenig betroffen. „Im Norden des Kreises verstehe ich den Ärger darüber mehr“, merkt Heine an.

Von Peter Degener

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