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Neue Bauvorhaben in Ludwigsfelde

Grünes Licht für Planungen Neue Bauvorhaben in Ludwigsfelde

An vielen Ecken und Enden von Ludwigsfelde wird gebaut, nicht immer passen alte Planungen zu neuen Vorhaben. Der Stadtrat billigte auf seiner Sitzung diese Woche etliche Anpassungen.

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Quelle: Julian Stähle (Symbolbild)

Ludwigsfelde. Gleich für mehrere Bauvorhaben beschlossen die Stadtverordneten von Ludwigsfelde auf ihrer Sitzung am Dienstag die nächsten Schritte. So soll mit einem städtebaulichen Vertrag zwischen der Stadt und dem aus Luxemburg stammenden Unternehmen VGP die Untervermietung der gerade fertig gewordenen Logistikhalle im Ortsteil Genshagen geregelt werden. Vermietet werden soll die Riesenhalle an eine Firma, die im Dreischichtbetrieb arbeitet. Um die Baugenehmigung für die künftige Nutzung zu erhalten, sind gemäß kommunaler Stellplatzsatzung 506 Parkplätze anzulegen. Bei VGP ist man der Meinung, 357 Plätze reichten. In der Begründung zum Beschluss der Stadtverordneten heißt es, für den Fall, dass nach Inbetriebnahme des Logistikzentrums die Zahl der Kfz-Stellplätze nicht reiche, wird die Pflicht festgeschrieben, die fehlenden Plätze mit einem Parkdeck abzusichern. Auch der Ortsbeirat hatte dieser Festlegung zugestimmt.

Einstimmig wurde zudem die Veränderungssperre für das Gebiet Potsdamer Straße/Donau- und Rheinstraße um ein Jahr festgelegt. Dort, wo die Gaststätte „Rosengarten“, ein Autohaus und ein Supermarkt geschlossen wurden, ist ein B-Plan für weitere Wohnungen in Arbeit. Einstimmig billigten die Stadtverordneten auch zwei Änderungen des Ludwigsfelder Flächennutzungsplans (FNP). Zudem stimmten sie der Umwandlung eines Wald- und gewerblichen Baugebietes an der Genshagener Straße in komplett gewerbliches Bauland zu; es gibt Investoren, die das gesamte verfügbare Areal im Nordwestzipfel des Preußenparks bebauen wollen. Zum anderen geht es um ein Uralt-Vorhaben - den Bebauungsplan Vorderste Hohe im Ortsteil Siethen. Das Verfahren ist nach diversen Gesetzes- und Vorhabenänderungen seit Mitte der 1990er Jahre nun auf dem Weg. Allerdings ist ein Teil des potenziellen Baugebiets auf dem Flächennutzungsplan bisher eine weiße Fläche, deshalb war diese FNP-Änderung für das Areal beiderseits des Berliner Wegs nötig geworden. Parallel dazu läuft wie berichtet bereits das Bebauungsplanverfahren Vorderste Hohe. Eine Berliner Interessengemeinschaft will dort Einfamilienhäuer errichten lassen.

Mit diesen beiden Änderungen des Flächennutzungsplans sind die Entwürfe für die dargestellten Teilgebiete gebilligt, sie können nun öffentlich ausgelegt und sowohl Behörden als auch Träger öffentlicher Belange können beteiligt werden.

Von Jutta Abromeit

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