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Neue Brücke in Hohenseefeld

Gemeinde investiert Neue Brücke in Hohenseefeld

Seit die alte Schäferbrücke über den Hohenseefelder Graben abgerissen wurde, finden die Bewohner der Ortsteile Nieder- und Hohenseefeld nur über Umwege zueinander. Das soll sich nun ändern. Doch kommt der Brückenneubau noch vor dem Besuch der Jury zum Europäischen Dorfwettbewerb?

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Über den Hohenseefelder Graben führt derzeit kein Weg.

Quelle: Uwe Klemens

Hohenseefeld. Für die abgerissene Schäferbrücke in Hohenseefeld soll es Ersatz geben. Seit das Bauwerk im vergangenen Jahr wegen Baufälligkeit abgerissen werden musste, sind die Wege zwischen den Ortsteilen Hohen- und Niederseefeld bedeutend länger geworden. „Vor allem für Ältere, die nicht so gut zu Fuß sind, ist der Bau einer neuen Brücke wichtig“, sagt Ortsvorsteherin Sandra Klimaschewski gegenüber der MAZ. Denn als Alternative zum Nachbarschaftsplausch oder zum Besuch des jährlichen Oster- und Herbstfeuers bleibt nur der lange Umweg über die B102 oder über den Agrarweg am Klärwerk.

Bürger fordern eine neue Brücke

Auf der jüngsten Bürgerversammlung unterstrichen die Einwohner noch einmal die Notwendigkeit eines Neubaus. Dem gezeigten Bürgerwillen schlossen sich Mitte März auch die Gemeindevertreter mehrheitlich an und bewilligten 10 000 Euro aus dem laufenden Haushalt für einen Brückenneubau. Ausschlaggebend für den Beschluss war auch die Tatsache, dass der von der Dorfjugend genutzte Beachvolleyballplatz nur über die Brücke erreichbar ist.

Planung für Radler- und Fußgängerbrücke

Um im Kostenrahmen zu bleiben, wird die Überbrückung des Hohenseefelder Grabens als reine Fußgänger- und Radlerbrücke ausgebaut. Die Planungen hierzu haben bereits begonnen.

„Wir hoffen, dass bis zum Besuch der Gutachterkommission für den Europäischen Dorfwettbewerb alles fertig ist“, sagt Klimaschewski. Wann genau das sein wird, steht allerdings noch nicht fest. Ein Schlagbaum auf der Mitte der Brücke könnte dann die einstige Grenze zwischen Sachsen und Preußen symbolisieren.

Von Uwe Klemens

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