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Teltow-Fläming Neue Brücken für den Schlossteich
Lokales Teltow-Fläming Neue Brücken für den Schlossteich
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05:05 21.04.2016
Bis Juli werden neue Durchlässe und Fußgänger-Brücken an den zwei Teichen im Jüterboger Schlosspark geschaffen. Quelle: Peter Degener
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Jüterbog

Die zweite Phase der Teichsanierung im Jüterboger Schlosspark hat begonnen. Mit einem Bagger wird derzeit an einem Zuflussgraben die Montage eines neuen Wasserdurchlasses vorbereitet. Bislang dienten längst kaputte Betonröhren als Durchlässe zwischen dem Graben an der B102, den zwei Teichen im Park und dem Graben 87 im Norden.

Künftig werden Wellstahlrohre an den drei Stellen eingesetzt, deren sichtbare Seiten mit einer Steinfront verkleidet werden. Der Durchmesser der Rohre wird dabei auf 1,70 Meter mehr als verdoppelt. Über die kleinen Bögen sollen dann neue Fußgängerbrücken führen. Eine größere Einschränkung für Parkbesucher wird es Ende Mai geben. Dann soll der Übergang zwischen Schlossteich und Karpfenteich für rund eine Woche gesperrt werden, um auch dort einen Durchlass zu montieren.

Liane Baumecker und Martin Szaramowicz leiten die Sanierung der Teiche. Quelle: Peter Degener

„Die Teiche sollen naturnäher werden“, sagt Projektleiter Martin Szaramowicz von der Flächenagentur Brandenburg über das Ziel der Sanierung, das er bis Juli erreichen will. Noch ist der Wasserstand für die Bauarbeiten um bis zu 30 Zentimeter abgesenkt und ein Bagger wühlt sich durch den Zufluss. Als nächstes werden die Uferbereiche zum Teil abgeflacht und mit über 250 Wasserpflanzen renaturiert. Mit Schilfrohr, Sumpfseggen, Sumpfschwertlilien und weiteren Arten soll die Qualität des Wassers auf natürliche Art gesichert werden.

Noch vor drei Jahren drohten die künstlichen Gewässer umzukippen. Im August 2013 schwammen dutzende qualvoll verendete Fische in den Teichen, denen im schlammigen und aufgeheizten Wasser die Luft ausgegangen war. Im April 2014 begann man mit der Beseitigung des organischen Faulschlamms. Dazu wurden Schläuche in die Teiche gelegt, um diese mit Sauerstoff zu belüften. „Der Sauerstoff löst die organischen Teile aus dem Schlamm heraus“, erklärt Szaromowicz. Seitdem stieg Kohlendioxid in kleinen Bläschen an die Wasseroberfläche, während die festen Teile auf dem Grund einen neuen, nahrhaften Gewässerboden gebildet haben.

Rund 70 Zentimeter Schlammschicht wurden abgebaut

Die Schlauchmethode ist zeitaufwendig, günstiger und umweltschonender als die übliche Alternative – das Ausbaggern des Schlamms, das zugleich ein Entsorgungsproblem hervorgerufen hätte, sagt Liane Baumecker, Bauüberwacherin des beauftragten Ingenieurbüros Idas aus Luckenwalde. Von der ursprünglich fast einen Meter dicken Schlammschicht sind im Schlossteich an den meisten Stellen rund 70 Zentimeter abgebaut worden. Nicht ganz so durchschlagend ist der Erfolg in Ufernähe. „Der Prozess braucht Wasser, die Randbereiche des Teichs sind aber sehr flach“, sagt Baumecker. An diesen Stellen komme man um eine Entnahme des Schlamms nicht herum.

Im Karpfenteich werden die Schläuche noch mindestens bis zum Jahresende im Einsatz sein. „Es hat hier mehrfach Vandalismus gegeben, die Anlage lief lange Zeit nur zu fünfzig Prozent“, erklärt Szaramowicz. Die Schläuche waren unbrauchbar gemacht worden, die Projektleitung wurde nicht sofort informiert. Zudem weist der Karpfenteich einen höheren Sedimentgehalt auf, weshalb die Methode hier länger angewandt werden muss.

Von Peter Degener

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