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Teltow-Fläming Neue Chefin an der Klinikspitze
Lokales Teltow-Fläming Neue Chefin an der Klinikspitze
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23:36 26.02.2018
Petra Reiß ist die neue kaufmännische Direktorin des Evangelischen Krankenhauses Ludwigsfelde-Teltow. Quelle: Jutta Abromeit
Ludwigsfelde

Bisher war sie die Finanzerin des Ludwigsfelder Krankenhauses, jetzt ist Petra Reiß kaufmännische Direktorin dieser Klinik mit 400 Beschäftigten und Betten für 250 Patienten. Am Wochenende wurde sie bei einem Gottesdienst in der Kirche St.Michael von Pfarrer Bernd Dechant gemeinsam mit dem neuen Leiter der Viszeral- und Gefäßchirurgie Claas Lange und mit Thomas Theloe, dem neuen Chefarzt der Geriatrie, in ihren Dienst eingeführt.

Damit trägt die 56-jährige Ludwigsfelderin nicht nur finanzielle Verantwortung für das größte Krankenhaus im Klinikverbund Evangelisches Diakonissenhaus Berlin-Teltow-Ludwigsfelde. Zu ihren Pflichten in diesem Krankenhaus der Grundversorgung mit einem Umsatzvolumen von jährlich rund 30 Millonen Euro gehören nun auch die Personal-Sicherung, die strategische Ausrichtung des Hauses mit seinen fünf Fachbereichen oder Zielvereinbarungen mit den Chefärzten. „Und es geht um die Abstimmung mit den anderen Häusern. Denn wir sind ja nur ein Mosaikstein im gesamten Konzern“, erklärt die diplomierte Betriebswirtin.

Die Zukunft des Hauses sichern

Sie kennt dieses Haus und seine Menschen mit allen Höhen und Tiefen seit 1980, als sie nach der Schule dort zum Wirtschaftskaufmann ausgebildet wurde. Damals gehörte die Klinik als „Bereich Ludwigsfelde“ zum Kreiskrankenhaus/Kreispoliklinik „Prof. Dr. E. Marcusson“. Mauerfall, Umstrukturierung, immer wieder neue Gesetze, immer wieder neue Kollegen und Chefs - „mich kann so schnell nichts mehr erschüttern“, sagt Reiß. Ihr Charme und ihre Gründlichkeit, ihr Optimismus und ihre praktische Veranlagung führten dazu, dass man sie bei der Nachfolgersuche für den bisherigen kaufmännischen Direktor ansprach. „Und dann lief das ganze Ausschreibungsverfahren mit allem Drum und Dran. Wann hab’ ich mich denn zuletzt beworben?“, überlegt sie. Sie weiß es nicht mehr. „Aber trotz der jahrzehntelangen Erfahrung war ich sehr aufgeregt“, gesteht sie. „Schließlich ging es auch um meine Vorstellungen, wie dieses Haus bei der aktuellen Gesetzeslage auch künftig bestehen kann.“ Dabei dürfe nicht aus dem Auge gelassen werden, das derzeitige Personal zu qualifizieren und zu motivieren, sagt Petra Reiß.

Jeden Tag: Mit Zuwendung heilen

„Wir müssen unser Leitbild ,Mit Zuwendung heilen’ jeden Tag an jedem Patienten wieder beweisen“, erklärt sie. Und hat ebenso im Blick, dass es für das Krankenhaus um Großinvestitionen geht, wie den lange geplanten Neubau von Haus A mit seinen drei Stationen und einen neuen Magnetresonanztomographen (MRT). Zudem sind der Bau einer neuen Rettungswache des Kreises oder die Zusammenarbeit mit der Feuerwehr zu koordinieren.

Petra Reiß ist heute Kirchenmitglied . „Als Leitung eines christlichen Hauses versteht sich das von selbst“. Und für sich selbst hat sie ein Lebensmotto: „Die einzige Art gute Arbeit zu leisten ist, zu lieben, was du tust.“

Von Jutta Abromeit

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