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Teltow-Fläming Neue Einwohner zum Empfang geladen
Lokales Teltow-Fläming Neue Einwohner zum Empfang geladen
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17:37 10.04.2018
Beim Empfang: Dirk Riediger, Christian Schneider, Uwe Schulze als Hans Clauert mit Baby Bennet Schneider, Thomas Berger und Bettina Kinder mit Sohn André (v.l.) Quelle: Elinor Wenke
Trebbin

Knapp 10 000 Einwohner zählt derzeit die Stadt Trebbin mit ihren 13 Ortsteilen. „Tendenz steigend“, freut sich Vize-Bürgermeisterin Ina Schulze, denn insgesamt 309 neue Bürger wurden im vergangenen Jahr in der Clauertstadt begrüßt. Sie werden traditionell im Frühjahr des Folgejahres zum Neu-Trebbiner-Empfang eingeladen. „Wir haben 274 Bürger, Paare und Familien eingeladen“, sagte Ina Schulze. Zwar kamen am Dienstagabend nur etwa 50 Gäste ins Clauerthaus, auch wegen zahlreicher krankheitsbedingter Absagen, Gesprächsstoff gab es dennoch genug.

Neu-Trebbiner und Verwaltung kamen ins Gespräch. Quelle: Elinor Wenke

„Die Stadt Trebbin ist mittlerweile über 800 Jahre alt“, sagte Bürgermeister Thomas Berger (CDU), „ist aber in ihrer jetzigen Konstellation ein relativ junges Gebilde.“ Trebbin hat sieben Kitas, zwei Grundschulen und eine Oberschule. Als Möglichkeiten zur sportlichen und kulturellen Betätigung verwies Berger auf die Sportvereine VfB Trebbin und SC Trebbin, sechs Chöre, auf Dorf- und Heimatvereine und die freiwilligen Feuerwehren.

Angeregte Gespräche im Clauerthaus. Quelle: Elinor Wenke

Derzeit erarbeitet die Stadt ein Stadtentwicklungskonzept. Dort sollen die Entwicklungsziele für die nächsten 15 Jahre in den Bereichen Wohnen, Gewerbe, Verkehr, Umwelt und soziales Zusammenleben festgelegt werden. „Der Fragebogen, der vor zwei Wochen an die Trebbiner ab dem 14. Lebensjahr verschickt wurde, ist der Auftakt der Bürgerbeteiligung zu diesem Konzept“, so Berger weiter.

Die meisten Neu-Einwohner sind bereits heimisch geworden. Dirk Riediger hatte sich im Herbst schon als Wahlhelfer engagiert. Den 32-jährigen Steuerfachangestellten hatte es beruflich von Dresden nach Berlin verschlagen. „In der Hauptstadt sind die Mieten so hoch, deshalb bin ich nach Trebbin gezogen“, berichtete er. Allerdings bedauert er, dass Fachärzte auf dem Lande rar sind und sich der öffentliche Nahverkehr auf die Bahn beschränkt. „Es gibt höchstens mal einen Bus nach Potsdam und Luckenwalde, das ist zu wenig“, sagte er.

Zu wenige Freizeitangebote

Das bestätigt auch Bettina Kinder, die im Juni nach Stangenhagen gezogen ist und in Berlin arbeitet. „Ohne Auto ist man aufgeschmissen, ich mache jetzt mit 52 noch mühevoll meinen Führerschein“, sagte sie. Zwar genießt die Altenpflegerin die ländliche Ruhe, vermisst aber auch Freizeitangebote für ihren achtjährigen Sohn André.

Zufrieden zeigte sich Axel Zeidler. Als Mitglied der Johannischen Kirche zog der 74-Jährige nach dem Tod seiner Frau von Königs Wusterhausen in die Friedensstadt Glau. „Dort genieße ich eine schöne Wohnung und die Gemeinschaft mit vielen Glaubensgeschwistern“, sagte er. „Die Einkaufsmöglichkeiten kann man mit Königs Wusterhausen natürlich nicht vergleichen“, räumte er ein. Als jüngster Neu-Trebbiner war der sechs Monate alte Bennet zu Gast. Mit ihm waren seine Eltern Nadine und Christian Schneider aus Thyrow gekommen.

Von Elinor Wenke

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