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Neue Flüchtlingsunterkunft in Rangsdorf

Familien beziehen Heim an der Seebadallee Neue Flüchtlingsunterkunft in Rangsdorf

Nach der Aufregung im vergangenen Jahr hat sich das Interesse an den Flüchtlingen in Rangsdorf gelegt. Nur wenige Neugierige machten am Mittwoch einen Rundgang durch das neue Übergangswohnheim an der Seebadallee. Dort sollen in der kommenden Woche die ersten 30 Menschen ankommen. Bislang funktioniert das Zusammenleben gut, doch es drohen Probleme.

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Bürgermeister Klaus Rocher (r.) führte durch die Unterkunft.

Quelle: Christian Zielke

Rangsdorf. 30 Flüchtlinge werden in der kommenden Woche die neue Unterkunft in Rangsdorf beziehen. Am Montag sollen die aus Afghanistan stammenden Familien in dem Übergangsheim an der Seebadallee ankommen. Darüber informierte Christian Rettig, der Flüchtlingskoordinator des Landkreises Teltow-Fläming, am Mittwoch auf einer Einwohnerversammlung. Bislang waren die Menschen im ehemaligen Gebäude der Kreisverwaltung in Luckenwalde untergebracht, dieses soll jedoch leergezogen werden. Das Angebot, die neue Unterkunft zu besichtigen, nahmen deutlich weniger Anwohner an als im vergangenen Jahr im Kurparkring. Bürgermeister Klaus Rocher (FDP) führt das auf das überwiegend gute Zusammenleben von Neu- und Alt-Rangsdorfern zurück: „Ich denke, dass wir das Flüchtlingsthema ganz gut gemeistert haben.“ Am Abend zuvor hatte er sämtliche Ärzte aus Rangsdorf eingeladen, um über die Gesundheitsversorgung der Flüchtlinge zu sprechen. Auch dort habe er durchweg positive Rückmeldungen bekommen.

Internationaler Bund lobt das Klima in Rangsdorf

Julia Lapawczyk vom Internationalen Bund nannte das Klima in Rangsdorf gut, was vor allem an der Unterstützung des Vereins „Grenzenlos“ liege, der die Flüchtlinge betreut. Sie leitet künftig beide Unterkünfte. Im Kurparkring sind derzeit 49 Menschen untergebracht, theoretisch sind 70 möglich. In der Seebadallee ist Platz für 60 . Viele der Kinder besuchen bereits die Rangsdorfer Schulen und Kindergärten, was zu Problemen führt. „Wir haben jetzt schon kaum freie Kapazitäten“, sagte Bürgermeister Rocher. Auch an preiswerten Wohnungen, in die die Menschen nach Abschluss des Asylverfahrens ziehen könnten, fehle es in der Gemeinde.

Von Christian Zielke

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