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Neue Gaststätte „Waldidyll“ in Luckenwalde

Gastronomie Neue Gaststätte „Waldidyll“ in Luckenwalde

Vor 25 Jahren hat Petra Eisenhauer in ihrer Freizeit in der Luckenwalder Gaststätte im Elsthal gekellnert. Heute betreibt sie die Lokalität unter dem Namen „Waldidyll“ selbst. Bewirtet wird zunächst unter freiem Himmel, ab Oktober dieses Jahres auch im Innern.

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Petra Eisenhauer betreibt die Gaststätte "Waldidyll" im Luckenwalder Elsthal.

Quelle: Elinor Wenke

Luckenwalde. Als Petra Eisenhauer (52) vor 25 Jahren in der Luckenwalder Jagdgaststätte „Elsthal“ in ihrer Freizeit gekellnert hat, konnte sie nicht ahnen, dass sie ein Vierteljahrhundert später dort ihre eigene Chefin ist. Nachdem die Traditionsgaststätte geschlossen war und zum Verkauf stand, hat ihr Mann Mario Eisenhauer das Grundstück und die Gebäude im Februar gekauft; Petra Eisenhauer ist Geschäftsführerin des neu belebten Lokals. Damit hat sich die gelernte Krankenschwester so etwas wie einen Wunschtraum erfüllt.

Gemeinsam suchte das Paar nach einer neuen, passenden Bezeichnung für die Lokalität. „Waldidyll“ ist nicht nur Name, sondern auch Programm. „Die Gäste sollen sich in idyllischer Umgebung mitten im Wald wohlfühlen und entspannen können“, wünscht sich Mario Eisenhauer.

Bewirtung zunächst unter freiem Himmel

Zunächst läuft das gastronomische Geschäft nur auf dem rund 2000 Quadratmeter großen Außengelände. Das wurde ordentlich aufgepeppt – eine Terrasse und barrierefreie Wege für Skater und Rollstuhlfahrer geschaffen, ein Imbiss-Pavillon ausgebaut und ein Mini-Palmenstrand zum Relaxen angelegt. Auf 120 zum Teil überdachten Plätzen können die Gäste wahlweise die Sonne oder den Schatten genießen. „Alles ist familien- und kinderfreundlich angelegt“, sagt die Chefin und weist auf den neuen Spielplatz im Grünen. „Die Kinder können toben und rennen nicht gleich auf die Straße, während die Eltern gemütlich ihr Bierchen oder ihren Kaffee trinken.“

Angeboten werden Kaffee, Getränke, Eis und eine Imbiss-Auswahl. Besonderes Markenzeichen: selbst gebackener Kuchen von Oma Anita Schmidt. Ihre Spezialitäten sind Frankfurter Kranz und Mandarinen-Kokos-Kuchen. Zudem wurden 20 Apfel-, Kirsch-, Birn- und Pflaumenbäumchen gepflanzt. „Aus dem Obst wollen wir im nächsten Jahr frischen Most anbieten“, schwebt Mario Eisenhauer vor.

Zur Eröffnung am 1. Mai kamen die Gäste in Strömen, berichtet Petra Eisenhauer, auch am Herrentag herrschte Trubel. An normalen Wochentagen geht es noch ruhig zu, deshalb bewirtet Petra Eisenhauer ihre Gäste zunächst donnerstags bis sonntags ab 11 Uhr.

Noch viele Umbauarbeiten bis zum Herbst

Der Gaststättenbetrieb im Innern soll Anfang Oktober starten. „Bis dahin muss noch allerhand umgebaut werden“, erklärt Mario Eisenhauer. Für Elektro-, Maler-, Putz-, Dach- und Fußbodenarbeiten wird das Paar schätzungsweise 150 000 Euro investieren. Von dem Vorhaben, ein Restaurant mit guter deutscher Küche zu betreiben, hat sich Petra Eisenhauer zunächst schweren Herzens verabschiedet. „Es ist einfach kein gutes Personal zu finden“, bedauert sie. Deshalb wird das „Waldidyll“ zunächst Café-Charakter haben.

Aber auch mit kulturellen Leckerbissen will man das Publikum locken. So soll es an jedem ersten Sonnabend im Monat einen Open-air-Tanzabend für jene geben, die nicht mehr in die Disko gehen wollen. Zunächst aber präsentiert sich das „Waldidyll“ im Fußball-Fieber. Eisenhauers laden zum Public Viewing auf einer Großleinwand ein. „Und für jedes Deutschland-Tor gibt es einen Schnaps gratis“, verspricht Petra Eisenhauer.

Von Elinor Wenke

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