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Teltow-Fläming Neue Ideen für traditionsreiche Stätte
Lokales Teltow-Fläming Neue Ideen für traditionsreiche Stätte
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18:57 22.05.2013
LUCKENWALDE

. Die beiden sind die Geschäftsführer der Luckenwalder Team-Bau GmbH.

Alte Fotos im Treppenhaus, Reste von Papptellern und eine alte Waage in der ansonsten leeren Produktionshalle erinnern noch an die traditionsreiche Luckenwalder Industrie. Die Pappteller-Fertigung gehört allerdings unwiderruflich der Vergangenheit an. Nach 145 Jahren war im Dezember 2012 der letzte Luckenwalder Pappteller vom Band gelaufen. Dann wurden die Maschinen und Anlagen ausgeräumt. Seit März standen die Fabrikhallen leer.

Die neuen Eigentümer wurden dabei ein bisschen zu ihrem Glück überrumpelt. „Wir hatten uns im Januar die Fläche mal aus Interesse angeschaut, als die Maschinen rausgeschafft wurden. Nach ein paar Wochen stand für den Vorbesitzer fest, dass wir das Gelände kaufen wollen“, schmunzelt Heiko Krug. Er und sein Kompagnon Dietmar Ehrentraut fühlen sich mit den Luckenwalder Gebäuden verbunden: „So eine traditionsreiche Stätte kann man nicht einfach verkommen lassen“, sind sich beide einig.

Auf dem Gelände in der Poststraße will Team-Bau künftig sein Lager unterbringen und noch anderen Firmen Lagerflächen anbieten. Außerdem hätten die beiden Bauunternehmer gern noch eine Produktionsfirma dort. „Vielleicht einen Werkzeugbau, aber auch für Sportgruppen, eine Physiotherapie oder rustikale Events sind die Räume geeignet“, sagt Dietmar Ehrentraut. „Hauptsache, es zieht wieder Leben dort ein.“ Die Team-Bau GmbH, die es seit 2007 gibt, hat derzeit elf Mitarbeiter und ihr Büro in der Schützenstraße. Das Lager befindet sich in der Frankenfelder Straße und soll nun in die Poststraße umziehen.

„Wir machen uns aber keinen Stress. Zunächst wird auf dem Gelände aufgeräumt“, sagt Krug. Für Lagerzwecke seien die Bedingungen okay. Für Produktionsstätten müssten die Hallen noch aufgepeppt werden, wobei Elektrik und Sanitäranlagen zum Teil noch einmal erneuert worden waren.

Außerdem will Team-Bau die Fassade entlang der Poststraße freundlicher gestalten. „Wir wollen dem Gebäude einen farblichen Touch passend zu Luckenwalde geben“, verraten die beiden, die sich Unterstützung von der Stadt wünschen. Ein Raum mit Überbleibseln der Pappteller-Produktion soll wie ein kleines Museum auch künftig an die Luckenwalder Tradition erinnern. (Von Elinor Wenke)

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