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Neue Laternen in der Heinestraße und an der Grundschule

Rangsdorf Neue Laternen in der Heinestraße und an der Grundschule

Nun ist es klar: Die Bürger in der Rangsdorfer Heinestraße und rund um Fontaneplatz und Grundschule bekommen in diesem Jahr neue Straßenlaternen – für die sie auch bezahlen müssen. In einigen anderen Straßen fehlen noch die Prüfergebnisse. Unterdessen wird es immer unwahrscheinlicher, dass bis zum Jahresende im ganzen Ort die Laternen leuchten.

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Rangsdorf. Teile der Rangsdorfer Straßenbeleuchtung sind offenbar so stark verschlissen, dass eine Reparatur nicht mehr möglich ist. So lautet das Ergebnis der Untersuchungen, das Bürgermeister Klaus Rocher (FDP) am Donnerstag in der Gemeindevertretung zusammenfasste.

Bis zum Jahresende sollen in einigen Straßenzügen neue Laternen sowie Kabel und Stromverteilerkästen installiert sein. Die Gemeindevertretung stimmte für einen Neubau in der Heinestraße sowie am Fontaneplatz, in der Fichtestraße zwischen Clara-Zetkin-Straße und Fontaneweg, in der Clara-Zetkin-Straße zwischen Goethestraße und Waldhöhe sowie in der Goethestraße von der Seebadallee bis zum Fontaneplatz, weil dort viele Schüler zur Grundschule und zum Gymnasium unterwegs sind. Darüber hinaus stellte die Gemeinde zusätzliche 165 000 Euro für die Straßenbeleuchtung in den Haushalt ein. Das Geld soll aus höheren Einkommensteuereinnahmen gedeckt sein.

Keine Lösung für Akazienweg

Ursprünglich sollten auch im Akazienweg, in der Hochwaldpromenade und im Fontaneweg neue Leuchten errichtet werden, doch dort liegen noch keine Prüfergebnisse vor, was bei einigen Gemeindevertretern, vor allem aber bei vielen Anwohnern für Unmut sorgte. Sie hatten am Beginn der Sitzung den geplanten Neubau kritisiert, an dem sie sich finanziell beteiligen müssen. Ralf Wenzel übergab der Gemeindevertretung Unterschriften von sämtlichen Anwohnern aus dem Akazienweg, die eine – für sie beitragsfreie – Reparatur forderten. Dass die Kosten dafür in der Beschlussvorlage nicht angegeben waren, kritisierte der SPD-Fraktionsvorsitzende Stephan Wilhelm. „Mir fehlt die Grundlage für eine vernünftige Entscheidung“, sagte er. Andreas Muschinisky (CDU) schlug daraufhin vor, die Straßen, für die noch keine Ergebnisse vorliegen, zu einem späteren Zeitpunkt zu beraten. Außerdem soll ermittelt werden, ob eine Reparatur möglich ist und was diese kostet.

Bürgermeister Klaus Rocher wies darauf hin, dass diese Verzögerung dazu führen kann, dass in diesem Jahr nicht mehr alle Laternen im Ort wieder eingeschaltet werden. „Bis zum 10 Oktober liegen die Prüfergebnisse vor“, sagte er.

Als überhasteten Schnellschuss kritisierten die Grünen die von der Mehrheit beschlossenen Maßnahmen. „Es fehlt an Konzepten für eine innovative Beleuchtung“, sagte der Grünen-Fraktionsvorsitzende Matthias Gerloff. Sein Antrag, zunächst nur die Schaltkästen zu erneuern, fand keine Mehrheit.

Von Christian Zielke

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