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Teltow-Fläming Neue Mieter für Glauer Ladenzeile gesucht
Lokales Teltow-Fläming Neue Mieter für Glauer Ladenzeile gesucht
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04:40 28.05.2016
In der Ladenzeile in der Friedensstadt Glau stehen die Geschäftsräume teilweise leer. Quelle: Elinor Wenke
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Glau

Mit 420 Einwohnern ist Glau schon einer der größeren Trebbiner Ortsteile. „Tendenz steigend“, freut sich Ortsvorsteher Joachim Steffen. Der 67-Jährige ist optimistisch, „dass wir in den nächsten Jahren um die 500 Einwohner erreichen“.

Knapp die Hälfte der Glauer wohnt in der Friedensstadt, der Heimstatt der Johannischen Kirche, die andere Hälfte im eigentlichen Dorf. In den vergangenen Jahren ist hier wie da Zuzug zu verzeichnen. „Die Menschen schätzen die Nähe zu Berlin und die Ruhe und Idylle der ländlichen Region“, sagt Steffen und freut sich vor allem über neu ankommende Familien.

Glaus Ortsvorsteher Joachim Steffen. Quelle: Elinor Wenke

„Die Stadt Trebbin hat im Ortskern Baugrundstücke verkauft, dort werden jetzt fünf Einfamilienhäuser entstehen“, stellt Steffen in Aussicht. Das erste Eigenheim ist s im Bau.

Das Frieda-Müller-Haus, eine große Mehrgenerationen-Einrichtung der Johannischen Kirche, beherbergt 44 Wohneinheiten, davon zwei rollstuhlgerechte. „Alle Wohnungen sind belegt, es gibt eine Warteliste“, sagt Joachim Steffen. Er lobt auch das rege Vereinsleben im Dorf, die Kita „Regenbogenland“ mit ihren zurzeit 22 Kindern und den großen Biergarten mit mehr als 150 Plätzen. Eine weitere Attraktion ist das benachbarte Wildgehege Glauer Tal.

Ein Problem plagt Joachim Steffen dennoch: Die Ladenzeile in der Friedensstadt, die der Senior freundlich „den Ku’damm von Glau“ nennt, ist nicht mehr voll belegt. Neben dem Reformhaus und dem Öko-Laden „Was schmeckt“ stehen die Geschäfte leer. Das Beerdigungsinstitut, das eine 70 Quadratmeter große Fläche belegt hatte, ist zwar im Ort geblieben, hat sich aber an anderer Stelle vergrößert.

Geschäfte in der Landenzeile stehen leer. Quelle: Elinor Wenke

Dann gibt es noch ein 20 Quadratmeter großes leer stehenden Geschäft. „Dort war ein kleiner Blumenladen drin, die Betreiberin ist in Rente gegangen“, berichtet Steffen. Er wünscht sich eine Belebung der Räume. „Für das größere Areal könnte ich mir eine Postfiliale mit Schreibwaren und anderen Utensilien vorstellen“, sagt Steffen, „das würde auch unseren älteren Bewohnern ohne Auto gut tun.“

Den Zusammenhalt zwischen den Einwohnern in der Friedensstadt und im Dorfkern schätzt Steffen als äußerst gut ein. „Vor Jahren haben wir gemeinsam die alte Wache in der Friedensstadt abgerissen, jetzt haben wir in ehrenamtlicher Arbeit mit Mitteln der Stadt den großen Saal an der Feuerwehr ausgebaut“, sagt der Ortsvorsteher.

Am Spielplatz neben der Feuerwehr wurden sechs Ulmen gepflanzt. Quelle: Elinor Wenke

Am 18. Juni wird an der Feuerwache ein neuer Gruppenraum bezogen. Besucher sind ab 15 Uhr zum Fest willkommen. Auch der Spielplatz neben der Feuerwehr wurde aufgewertet. „Erst vor kurzem hat die Stadt hier sechs Ulmen gepflanzt“, sagt Steffen, „zwei auf dem Spielplatz und vier an der Außenfront.“ Zusätzliches Grün könnte nach Ansicht von Joachim Steffen auch die Straßenfront an der Schweineanlage gebrauchen.

Von Elinor Wenke

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