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Teltow-Fläming Neue Mitte vor letzter Bau-Etappe
Lokales Teltow-Fläming Neue Mitte vor letzter Bau-Etappe
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04:40 29.06.2016
Blick vom Dachgeschoss der maroden Polizeiwache auf Zentrumsbaustelle und Autobahn. Quelle: Abromeit
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Ludwigsfelde

Das neue Zentrum von Ludwigsfelde links und rechts der Autobahnbrücken ist zwar unübersehbar noch Baustelle. Doch am 1. Dezember, pünktlich zum Weihnachtsgeschäft, sollen die Läden der Neuen Mitte öffnen, erklären Bauleitung und Nutzer.

Der erste Pfeiler für den letzten Bauabschnitt steht schon Quelle: Abromeit

Im Zentrumsobergeschoss liegt durchgängig blauer Fußbodenbelag, die ersten Waschbecken funktionieren. Polizisten und Kriminalisten werden sie nutzen, sie ziehen aus ihrem alten Domizil an der Straße der Jugend praktisch nur über die Baustelle oben in den Westflügel. Dort, wo sie zurzeit Büroschränke und Schreibtische räumen, soll in wenigen Monaten der letzte Zipfel des neuen Zentrumkomplexes stehen. Schauen sie aus dem Fenster Richtung Süden, reicht das Fundament des Neubaus schon fast bis zur Haustür ihrer jetzigen Wache. Auch tragende Pfeiler ragen schon gen Himmel, tonnenweise liegen Armierungen baufertig bereit, Versorgungsleitungen oder Kanäle dafür ragen abgedeckt aus dem Rohbau gegenüber.

Für Investor ist Etappen-Bauweise Alltag

Für die Ludwigsfelder ist dieses etappenweise Bauen nicht alltäglich. Für Bauleiter Robert Leemreize vom niederländischen Investor Ten Brinke dagegen ist es keineswegs ungewöhnlich. Beim Baustellenrundgang mit der MAZ erklärt er: „Das müssen wir überall dort machen, wo es in Innenstädten sehr eng ist und es technologisch gar nicht anders möglich ist, als abschnittsweise zu bauen.“ In Ludwigsfelde war die Polizeiwache der Grund, es hätte sonst für wenige Wochen ein Übergangsdomizil gefunden oder gebaut werden müssen.

Bauleiter Robert Leemreize Quelle: Abromeit

Seit dem ersten Spatenstich im September verfolgen die Ludwigsfelder das Werden ihres künftigen Zentrums, nicht selten kommen Familien zum Fotografieren an die Bauzäune. Jede Woche ist Torsten Klaehn auf oder an der Baustelle, immer wieder gibt es für den zuständigen Fachbereichsleiter und stellvertretenden Bürgermeister neue Details vor Ort zu besprechen: für Zufahrten, Bushaltestellen oder Garagen, die der neuen Zentrumsanfahrt weichen müssen. „Gott sei Dank sind die Bauleute unkompliziert und immer freundlich“, sagt Klaehn. Und anerkennend sagt er: „Sie sind außerdem extrem schnell.“ Darauf baut Edeka-Chef Hans Hermann Specht. Ihm und seinem Team stehen aufregende Wochen bevor: „Wir haben die verbindliche Zusage für 15. November. Vielleicht können wir Kühlanlagen und anderes schon ein paar Tage früher einbauen lassen.“ Der bisherige Edeka-Markt in Nord bleibt bis letzten Samstag im November geöffnet. „Ab Sonntag ist dort zu, am 1.Dezember öffnen wir an der Autobahn. Darauf ist alles abgestimmt, einschließlich der Urlaubsplanung unserer Mitarbeiter“, so Specht.

Von Jutta Abromeit

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