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Neue Pflegedirektorin ins Amt eingeführt

Ludwigsfelde Neue Pflegedirektorin ins Amt eingeführt

Bei einem Gottesdienst in Ludwigsfelde ist die neue Pflegedirektorin des Evangelischen Krankenhauses in ihr Amt eingeführt worden,. Sie trägt künftig die Verantwortung für die 180 nichtärztlichen Mitarbeiter auf den Stationen des Hauses.

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Sandra Fleischer nimmt Glückwünsche von Krankenhaus-Geschäftsführer Karsten Bittigau (r., mit Pfarrer Michael Blume ) entgegen.

Quelle: Andrea von Fournier

Ludwigsfelde. Wie der ärztliche Direktor eines Krankenhauses für die Ärzteschaft, ist der Pflegedirektor der „Chef“ über das nichtärztliche Personal der Einrichtung. Ein verantwortungsvoller Posten in der Krankenhausleitung, der im evangelischen Krankenhaus Ludwigsfelde seit April 2016 neu besetzt ist. Weil leitende Mitarbeiter des konfessionellen Krankenhauses nur einmal im Jahr in der St. Michael Kirche ins Amt eingeführt, befragt und gesegnet werden, wurde Sandra Fleischer, die „Neue“, erst am Sonntag offiziell berufen und von der Kirchengemeinde begrüßt. Deren Pfarrer Bernd Dechant, der den Gottesdienst leitete, teilte sich die Aufgabe folgerichtig mit Pfarrer Michael Blume, theologischer Vorstand des Teltower Diakonissenhauses, zu deren Unternehmensverbund das Krankenhaus in Ludwigsfelde gehört.

Zwei Pfarrer beim Gottesdienst

Die beiden Theologen sangen und beteten mit der Gemeinde, der zahlreich erschienenen Krankenhaus- und Diakonissenhausleitung sowie Mitarbeitern des Krankenhauses und vollzogen die übliche Liturgie. Michael Blume predigte bildhaft und einfühlsam über einen Text des Lukasevangeliums. Im übertragenen Sinne ging es um Verträge, die untereinander geschlossen werden. Blume sprach von Regelungen, die unserem Alltag und dem Zusammenleben im Kleinen und Großen Ordnung und Verlässlichkeit geben, nötig und wichtig sind. Und von Arbeitsverträgen, die die meisten Menschen gut ausfüllen wollen und für deren Leistung sie eine Gegenleistung erwarten können. Ob die immer adäquat ist, als gerecht empfunden wird? Im biblischen Sinne ist es nicht so: Nicht wer von sich glaubt, er habe am meisten getan, bekommt zwangsläufig den größten Lohn. Pfarrer Blume leitete geschickt zur Einführung der Pflegedirektorin über. Die übernahm er mit Karsten Bittigau, Geschäftsführer des Krankenhauses, und Lutz Ausserfeld, kaufmännischer Vorstand des Diakonissenhauses.

Verantwortung für 180 Mitarbeiter

Sandra Fleischer, die mit Ehemann und Tochter erschienen war, wurde gesegnet und viele gute Hoffnungen für den neuen beruflichen Weg wurden ausgesprochen. Vor allem Kraft, Mut, Liebe, das Aushalten können und die Stärke, immer die rechten Worte zu finden, wurden ihr gewünscht. Die Gemeinde wurde gebeten, die Direktorin künftig in ihre Fürbitten einzuschließen und sie zu begleiten. Nach der Zeremonie waren Mann und Tochter mächtig stolz auf die Ehefrau und Mutter zweier Kinder, und dazu haben sie allen Grund: Sandra Fleischer trägt Verantwortung für 180 Mitarbeiter. Das sind Gesundheits- und Krankenpfleger für Erwachsene und Kinder, die Mitarbeiter im Funktionsdienst, in OP und Anästhesie und Hebammen. Sie muss dafür sorgen, dass die Arbeit reibungslos und in hoher Qualität läuft, Einstellungen planen und vornehmen, Personalgespräche führen, die Strukturanpassung leiten. Das ist für die gelernte Krankenschwester aus Groß Kreutz, die 18 Jahre im Klinikum Beelitz, zuletzt als Pflegedirektorin, gearbeitet hat, herausfordernd. „Aber die Grundstruktur ist da, der Medizinmarkt ist schnelllebig, da ist ständig Weiterentwicklung nötig“, sagt Sandra Fleischer und sieht als schwerste Aufgabe die Nachwuchsgewinnung im Pflegebereich. Neben dem Beruf absolviert sie noch bis zum Sommer ein Studium in Dresden.

Trotz der großen Arbeitsbelastung erscheint sie freundlich und positiv eingestellt und ist dem christlichen Leitbild verpflichtet.

Von Andrea von Fournier

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