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Neue Pläne für eine schönere Dorfmitte am Mellensee

Klausdorf Neue Pläne für eine schönere Dorfmitte am Mellensee

Der Siedlungsdruck aufs Berliner Umland reicht bis an den Mellensee. Der ist Namensgeber für die Gemeinde an seinem Ufer und er zieht Häuslebauer an. Deshalb legte der Gemeinderat jetzt einen alten nie verwirklichten Bebauungsplan zu den Akten und bringt statt dessen zwei detailliertere Pläne auf den Weg.

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Das Areal für „Wohnen am Mellensee“.

Quelle: Frank Pechhold

Klausdorf. Die Ortsmitte von Klausdorf soll endlich schöner werden. Damit das nun auch wirklich gelingt, hat die Gemeindevertretung Am Mellensee jetzt den Uralt-Bebauungsplan „Ortsmitte“ für die Bereiche links und rechts der Zossener Straße, etwa in Höhe der Mellensee-Terrassen, ad acta gelegt und statt dessen zwei neue Bebauungspläne auf den Weg gebracht: das „Wohnen in der Ortsmitte“ und „Wohnen am Mellensee“. Beide Aufstellungsbeschlüsse für diese Vorstufe zum Baurecht fassten die Gemeindevertreter diese Woche einstimmig.

Siedlungsdruck reicht bin an den Mellensee

Der Siedlungsdruck auf den Berliner Speckgürtel erreicht jetzt auch Orte fernab der Autobahn, das ist inzwischen selbst in Sperenberg und Wünsdorf zu spüren. Zudem punktet die Gemeinde mit ihren Wäldern, den Gewässern und der relativen Ruhe. Deshalb startet eine Zossener Immobilienfirma jetzt den Versuch, das ungeordnet bebaute, sehr unterschiedlich genutzte und teils brachliegende Gelände in Klausdorf zu bebauen. Sie muss sämtliche Kosten dieses Verfahrens tragen.

Entstehen sollen in den nächsten Jahren in beiden Plangebieten Wohnungen, Läden, Schank- und Speisewirtschaften sowie nicht störende Handwerksbetriebe, „Anlagen für kirchliche, kulturelle, soziale, gesundheitliche und sportliche Zwecke, Betriebe des Beherbergungsgewerbes und sonstige nicht störende Gewerbebetriebe“, wie es bei den Planungszielen heißt.

Wohnen in der Ortsmitte

Für das 5,3 Hektar große Areal „Wohnen in der Ortsmitte“ mit der ehemaligen Bungalow-Siedlung, einem ehemaligen Ziegeleibesitzer-Gehöft und der Kirche werden öffentliche Wege zwischen Zossener Straße und Bahnhofstraße gefordert. Außerdem heißt es: „Die vorhandene städtebauliche Struktur ist neu zu ordnen.“ Dazu sei ein Konzept zu erstellen, das sowohl die landschaftlichen Gegebenheiten berücksichtigt und neben der Einzelhausbebauung auch eine dichtere Bebauung an der Zossener Straße vorsieht.

Wohnen am Mellensee

Der Bereich „Wohnen am Mellensee“ ist kleiner, er umfasst 3,1 Hektar. Bürgermeister Frank Broshog (parteilos) sieht die Chance für einen 50 Meter breiten Uferstreifen, „um in absehbarer Zeit eine Promenade am Ufer des Mellensees anlegen zu können“, wie er vor der Abstimmung zu diesem Beschluss sagte. In der Planung wird dafür gefordert, im Uferbereich „eine ausreichend breite öffentliche Grünfläche zu sichern“. Außerdem soll dieser Uferstreifen mit einem öffentlich zugänglichen Weg an die Zossener Straße angebunden werden. Ob Stege auf dem Mellensee zulässig sein sollen, müsse im Aufstellungsverfahren zu diesem Bebauungsplan abschließend entschieden werden.

Sowohl der Bauausschuss als auch der Ortsbeirat von Klausdorf hatten beide Vorhaben zur Annahme empfohlen beziehungsweise „sich positiv dazu bekannt“, wie der Klausdorfer Ortsvorsteher und Gemeindevertreter Bernd Kosensky (UWB) erklärte.

Von Jutta Abromeit

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