Menü
Märkische Allgemeine | Ihre Zeitung aus Brandenburg
Anmelden
Teltow-Fläming Neue Straßenbeleuchtung für eine Million Euro
Lokales Teltow-Fläming Neue Straßenbeleuchtung für eine Million Euro
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
00:17 19.02.2017
Um die Baumwurzeln zu schützen, werden in der Waldsiedlung die Kabel der Straßenlaternen durch die Erde geschossen. Quelle: Christian Zielke
Anzeige
Rangsdorf

Von allen kaputten Straßenbeleuchtungen in Rangsdorf ist die in der Waldsiedlung am kaputtesten. Dort hat man in den 1990er Jahren Leitungen verlegt, die nur für den Innenausbau vorgesehen sind. „Die zerbröseln regelrecht“, sagt Bürgermeister Klaus Rocher (FDP).

Der Bauausschuss hat am Dienstag empfohlen, die Beleuchtung in weiten Teilen der Waldsiedlung zu erneuern. Neue Kabel und Laternen sind in folgenden Straßen geplant: Goethestraße, Spessartweg, Waldhöhe, Clara-Zetkin-Straße, Tannenweg, Friedensallee, Alte Jühnsdorfer Straße, Ahornstraße und Weinbergweg. In Kurparkring, Kurparkallee und in der Hochwaldpromenade sind ebenfalls Investitionen in die Beleuchtung geplant. Insgesamt liegen die Gesamtkosten aller vom Bauausschuss beschlossenen Maßnahmen bei fast einer Million Euro, womit das Haushaltsbudget von 1,1 Millionen Euro für Investitionen in die Straßenbeleuchtung annähernd ausgeschöpft ist. Ob tatsächlich in diesem Jahr auch alle Straßen gebaut werden, liege an der Unteren Naturschutzbehörde (UNB). Diese muss vorher eine Stellungnahme zu den Auswirkungen auf die Straßenbäume abgeben. Schon bei den ersten Arbeiten in der Goethestraße und am Fontaneplatz hatte die UNB Auflagen erteilt. Um die Wurzeln zu schützen, mussten die Firmen die Leitungen unterirdisch durchs Erdreich schießen. Kabelgräben waren verboten. „Das verteuert die Kosten immens“, sagte Planerin Andrea Zickler vom Büro Brechtefeld und Nafe.

Kleinere Abstände zwischen Laternen

Auch wenn es teuer für die Bürger wird, die bis zu 75 Prozent der Kosten mittragen müssen, soll es viele Verbesserungen geben. Deutlich kleinere Abstände zwischen den Laternen von 30 bis 40 statt zuvor bis zu 80 Metern sowie LED-Leuchten sollen für gleichmäßig helles Licht sorgen. Um Strom zu sparen, werden die Laternen in den Nachtstunden herunter gedimmt.

Eine Umstellung auf Solarleuchten in Kurparkring und Kurparkallee, wie sie die Grünen angeregt hatten, wird es nicht geben. Wegen der Bäume in einigen Bereichen und der hohen Kosten und geringeren Zuverlässigkeit sollen dort herkömmliche LED-Leuchten zum Einsatz kommen. „Es fehlt auch an der Langzeiterfahrung mit Solarleuchten“, sagte Planer Marco Kramer, der beide Varianten verglichen hat.

Stephan Wilhelm (SPD) möchte die finanzielle Belastung der Anwohner reduzieren. Er schlug vor, die Kosten für die Kabelverteilungskästen nicht umzulegen. So könne man eine Ungleichbehandlung mit späteren Anschließern vermeiden. Ob dies auch rechtlich möglich ist, soll die Verwaltung bis zur Gemeindevertretung am 9. März prüfen.

Von Christian Zielke

Das Fläming-Platt und der Trachtentanz sind zwei wichtige Markenzeichen des Flämings. Damit der Tanz in den rot-grünen Röcken nicht ganz in Vergessenheit gerät, gibt es seit zehn Jahren die Trachtentanz-AG im Hort der Scholl-Grundschule Jüterbog.

04.03.2018

Eine 44-Jährige hat am Dienstagabend in Zossen die Polizei geholt, weil ihr 25-jähriger Freund sie beleidigt haben soll und sich weigerte die Wohnung zu verlassen. Beim Eintreffen der Beamten griff er diese an und musste mit Pfefferspray außer Gefecht gesetzt werden. Auch auf dem Weg zum Streifenwagen wehrte sich der Mann weiter.

15.02.2017

In der Dahmer Straße in Luckenwalde darf nur noch einseitig in Parkbuchten geparkt werden. Unterbrochen werden diese durch Laternen-Inseln. Anlieger wundern sich, dass die Leuchten nicht auf dem Gehweg stehen. Das kann das Bauamt begründen.

18.02.2017
Anzeige