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Neue Straßenbeleuchtung für eine Million Euro

Rangsdorf Neue Straßenbeleuchtung für eine Million Euro

13 Straßen in Rangsdorf sollen in diesem Jahr eine neue Beleuchtung bekommen. Das hat der Bauausschuss am Dienstag entschieden. Die meisten Straßen liegen in der Waldsiedlung, wo die Versäumnisse in der Vergangenheit am schlimmsten waren. Bis die ersten Solarleuchten in Rangsdorf stehen, wird es allerdings noch eine Weile dauern.

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Um die Baumwurzeln zu schützen, werden in der Waldsiedlung die Kabel der Straßenlaternen durch die Erde geschossen.

Quelle: Christian Zielke

Rangsdorf. Von allen kaputten Straßenbeleuchtungen in Rangsdorf ist die in der Waldsiedlung am kaputtesten. Dort hat man in den 1990er Jahren Leitungen verlegt, die nur für den Innenausbau vorgesehen sind. „Die zerbröseln regelrecht“, sagt Bürgermeister Klaus Rocher (FDP).

Der Bauausschuss hat am Dienstag empfohlen, die Beleuchtung in weiten Teilen der Waldsiedlung zu erneuern. Neue Kabel und Laternen sind in folgenden Straßen geplant: Goethestraße, Spessartweg, Waldhöhe, Clara-Zetkin-Straße, Tannenweg, Friedensallee, Alte Jühnsdorfer Straße, Ahornstraße und Weinbergweg. In Kurparkring, Kurparkallee und in der Hochwaldpromenade sind ebenfalls Investitionen in die Beleuchtung geplant. Insgesamt liegen die Gesamtkosten aller vom Bauausschuss beschlossenen Maßnahmen bei fast einer Million Euro, womit das Haushaltsbudget von 1,1 Millionen Euro für Investitionen in die Straßenbeleuchtung annähernd ausgeschöpft ist. Ob tatsächlich in diesem Jahr auch alle Straßen gebaut werden, liege an der Unteren Naturschutzbehörde (UNB). Diese muss vorher eine Stellungnahme zu den Auswirkungen auf die Straßenbäume abgeben. Schon bei den ersten Arbeiten in der Goethestraße und am Fontaneplatz hatte die UNB Auflagen erteilt. Um die Wurzeln zu schützen, mussten die Firmen die Leitungen unterirdisch durchs Erdreich schießen. Kabelgräben waren verboten. „Das verteuert die Kosten immens“, sagte Planerin Andrea Zickler vom Büro Brechtefeld und Nafe.

Kleinere Abstände zwischen Laternen

Auch wenn es teuer für die Bürger wird, die bis zu 75 Prozent der Kosten mittragen müssen, soll es viele Verbesserungen geben. Deutlich kleinere Abstände zwischen den Laternen von 30 bis 40 statt zuvor bis zu 80 Metern sowie LED-Leuchten sollen für gleichmäßig helles Licht sorgen. Um Strom zu sparen, werden die Laternen in den Nachtstunden herunter gedimmt.

Eine Umstellung auf Solarleuchten in Kurparkring und Kurparkallee, wie sie die Grünen angeregt hatten, wird es nicht geben. Wegen der Bäume in einigen Bereichen und der hohen Kosten und geringeren Zuverlässigkeit sollen dort herkömmliche LED-Leuchten zum Einsatz kommen. „Es fehlt auch an der Langzeiterfahrung mit Solarleuchten“, sagte Planer Marco Kramer, der beide Varianten verglichen hat.

Stephan Wilhelm (SPD) möchte die finanzielle Belastung der Anwohner reduzieren. Er schlug vor, die Kosten für die Kabelverteilungskästen nicht umzulegen. So könne man eine Ungleichbehandlung mit späteren Anschließern vermeiden. Ob dies auch rechtlich möglich ist, soll die Verwaltung bis zur Gemeindevertretung am 9. März prüfen.

Von Christian Zielke

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