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Neue Theatergruppe gegründet

Rangsdorf Neue Theatergruppe gegründet

In Rangsdorf gibt es eine neue Theatergruppe. Sie heißt „Scheunentheater“ und probt derzeit ihr erstes Stück – den „Kleinen Prinzen“ nach Motiven von Antoine de Saint Exupéry.

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Der kleine Prinz, alias Leon Giese, während der Proben mit dem König, den Peter Hussock spielt.

Quelle: foto: Gudrun Ott

Rangsdorf. Ein Motor knattert, beginnt zu stottern. Schließlich muss das einmotorige Flugzeug in der Wüste notlanden. Der Pilot hat Glück im Unglück. Er lebt, will er aber überleben, muss es ihm gelingen, die Maschine zu reparieren, andernfalls wird er in der Wüste umkommen. So beginnt das Theaterstück „Der kleine Prinz“, das derzeit in der Rangsdorfer Kulturscheune vom gerade gegründeten Rangsdorfer Scheunentheater geprobt wird. Die Autoren Ulrike und Hans Münch haben das Stück nach dem gleichnamigen Buch von Saint-Exupéry geschrieben. „Wir finden die Geschichte, in der es um Moral und Verantwortung geht, bis heute zeitgemäß“, sagte Hans Münch, der gemeinsam mit seiner Frau auch Regie führt.

Idee kam von Detlef Schlüpen

Die Idee fürs Scheunentheater kam von Detlef Schlüpen, der auch den Piloten spielt. Er hat die Ensemblemitglieder im wahrsten Wortsinne zusammengesucht. Den 18-jährigen Leon Giese, er ist der kleine Prinz, entdeckte er in einer Musical-Produktion des Fontane-Gymnasiums und Peter Hussock, der den König gibt, sah er eher zufällig, als dieser einmal die Kulturscheune besuchte. „Ich dachte, der sieht aus wie ein König, habe ihn angesprochen und gefragt, ob er bei uns mitspielen will. Und er wollte.“ Es ist die erste Rolle für den Bürokaufmann, der während der Probe scherzte: „Man sieht es an meinen Schweißperlen.“

In einer Szene fordert der kleine Prinz von ihm: „Machen Sie mir die Freude und befehlen Sie der Sonne unterzugehen. Sie besitzen die Autorität.“ Die Antwort des weisen Königs: „Autorität beruht vor allem auf der Vernunft.“

Mitspieler aus der Region

Henning Krüger, von Beruf Elektroinstallateur, spielt im 14 Personenstück den ungezähmten Fuchs. Dieser begegnet dem kleinen Prinzen, als dieser einen Freund, einen Menschenfreund, sucht. „Wenn du einen Freund willst, dann zähme mich“, fordert der Fuchs und sinniert: „Die Menschen ziehen Hühner auf, das ist das einzig Gute an ihnen.“ Dann gibt er dem kleinen Prinzen den wohl bekanntesten Satz des Buches mit auf den Weg. „Man sieht nur mit dem Herzen gut, das Wesentliche ist für die Augen unsichtbar.“ Dieter Rehwinkel, viele kennen ihn in der Region als langjährigen Geschäftsführer und Institutsleiter von Genshagen, fungiert als Weichensteller und Erzähler.

Die Premiere des Stücks ist am Ostersonntag um 19 Uhr in der Rangsdorfer Kulturscheune. Der Kartenvorverkauf hat bereits begonnen.

Von Gudrun Ott

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