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Teltow-Fläming Neue Wohnungen im alten Stift
Lokales Teltow-Fläming Neue Wohnungen im alten Stift
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11:05 22.10.2013
Das 114 Jahre alte Gebrüder-Heinrich-Stift in der Lindenstraße soll zu einer Wohnresidenz umgebaut werden. Quelle: Margrit Hahn
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Luckenwalde

Im alten Luckenwalder Gebrüder-Heinrich-Stift soll neues Leben einziehen. Dass er dort Wohnungen schaffen will, steht für den Eigentümer Werner Weng seit dem Frühjahr fest. Jetzt stellte er sein nagelneues Wohn- und Lebensprojekt "50life" vor.

Der 62-Jährige hatte das Gebäude im vorigen Jahr gekauft und begonnen, es denkmalgerecht zu sanieren. Nach mehreren verworfenen Ideen für ein Internat, Sporthotel oder Business-Gebäude hat sich Weng mit neuen Wohnformen im Alter und über mehrere Generationen beschäftigt.

"50life" steht für eine gemeinschaftliche Lebensform, die sich vor allem an Menschen ab 50 wendet, die noch mitten im Leben stehen und trotzdem nach einem neuen sozialen Umfeld suchen. An Menschen, die einerseits maximale Individualität wollen, aber auch das Zusammenleben in der Gemeinschaft schätzen.

Das denkmalgeschützte Gebäude ist inzwischen entkernt. Jetzt werden dort Wohnungen ausgebaut. Quelle: Margrit Hahn

"Kein betreutes Wohnen, kein Alters- oder Pflegeheim, vor allem keine bewachte Wohlfühloase für betuchte Ältere", schwebt Weng vor, "sondern ein Projekt, bei dem sich alle alle Ressourcen teilen können, aber zu nichts verpflichtet sind." Weng denkt dabei an Singles, aber auch an Paare oder Freunde, die zusammenleben möchten, ebenso an Familien mit Kindern. "Die Mieten werden das übliche Luckenwalder Niveau mit derzeit sechs Euro nicht überschreiten", verspricht Weng. Um auch die Nebenkosten in überschaubaren Dimensionen zu halten, will der gebürtige Schwabe einen Teil der Energie selbst produzieren.

Der Typ "Business" bietet einen Mix aus Wohnung und Büro, und auch Jüngere sollen im Typ "50minus" das Passende finden.

Neben abgeschlossenen Wohnungen mit anderthalb bis fünfeinhalb Zimmern werden den Bewohnern große Gemeinschaftsräume mit Küchen, Wellness- und Fitnessbereichen sowie Gästewohnungen für Besucher zur Verfügung stehen. "Zum Beispiel wird es in einer Gemeinschaftswaschküche nicht nur Waschmaschinen und Trockner geben, sondern auch gemütliche Sitzecken mit Kaffeemaschine und Tischkicker", schwärmt Weng. Er selbst wird die erste Musterwohnung beziehen, die noch vor Weihnachten fertig wird. Die ersten Mietwohnungen sollen Mitte 2014 bezugsfertig sein. Schätzungsweise drei bis fünf Millionen Euro will Weng in das denkmalgeschützte Gebäude investieren. Auch Außenanlagen können Mieter gemeinsam nutzen und sich beispielsweise einen kleinen Kräutergarten einrichten.

Prominente Schützenhilfe bekommt Werner Weng von Henning Scherf, Bremens ehemaligem Bürgermeister und Senatspräsidenten. Scherf lebt mit seiner Frau seit Jahren in einem vergleichbaren Projekt in Bremen und stellte die Idee gemeinsam mit Weng in Berlin vor.

info Informationen und Wohnungs-Bewerbungen unter www.50life.de

Von Elinor Wenke

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